Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Becher aus Glas mit geschnittenen DarstellungenGl287Kunsthandwerk II (1500-1800)<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">5607</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Becher</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Saftbecher</lido:term></lido:classification></results>1<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">2186</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Schnitt: unbekannter Nürnberger Meister</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>1702<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Schnitt: Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 8,1 cm; Dm. oben 7,75 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Glas, geblasen, Tiefschnitt, teilweise geblänkt, Diamantriss</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>War wohl in einzelne Scherben gesprungen, heute geklebt. Einzelne Scherben haben gelbliche Farbe (Kleber?), auch über den Boden zieht sich ein kräftiger teils wohl geklebter Sprung. Schlieriger Belag auf der Oberfläche, feine Haarrisse nur in Ansätzen erkennbar. Mehrere muschelige Absplitterungen. Kratzer auf der Oberfläche links von den Amoretten zwischen den Medaillons oben.identisch mit Gl 287; wurde zunächst inventarisiert als HG 1074; Inventarnummer(n): Gl287; Inventarnummer(n): HG1074; Zylindrischer Becher mit gerader Wandung. Unten zum Boden leicht gerundet. Boden nicht eingestochen, Pfeifen-/Hefteisenansatz erkennbar. Auf drei gedrückten Kugelfüßen aus massivem Glas stehend. Durch einen Lorbeerkranz und zwei Palmwedel werden sich gegenüberliegend auf der Wandung zwei Medaillons gebildet. Das Lorbeerkranzmedaillon ist oben geschlossen. An den sich überschneidenden Zweigen sind an Bändern zwei Wappen aufgehängt, über denen eine Krone schwebt. Zwischen den Wappen bilden die zwei Bänder einen Knoten, dessen Enden wie vom Winde bewegt zu den Seiten hängen. Das heraldisch linke Wappen ist das der Familie Harsdörffer. Die Wappenfigur wird von einem Turm gebildet. Die Wappenfigur des heraldisch rechten Wappens ist ein Schwert: Es ist das Wappen der Familie Kress. Mittig zwischen den zwei Schilden ist eine geblänkte Linse angebracht, durch die die zwei Figuren der gegenüberliegenden Seite erkennbar sind. Die sich überkreuzenden Lorbeerzweige mit geblänkten Beeren sind unten mit einer Schleife verbunden. Das andere Medaillon aus zwei Palmwedeln wird oben von dem Schriftzug "DEUX CORPS UNE AME" geschlossen. Beide Palmwedel weisen im unteren Bereich olivenartige geblänkte Beeren auf. Direkt anschließend an die Palmwedel ist im unteren Bereich eine Erdscholle dargestellt, links mit Buschwerk, rechts durch einen kleinen Baum bereichert. Mittig stehen auf der Wiese zwei geflügelte Amoretten, die sich Umarmen. Um die Brust tragen beide ein dünnes Band mit dem ein Köcher auf ihrem Rücken hängend befestigt ist. Pfeil und Bogen liegen vor jedem im Gras. Bis auf ein wehendes Band um die Hüfte sind beide unbekleidet.Sabine Tiedtke: Nürnberger Glasschnitt im Detail. Neue Zuschreibungskriterien für den Nürnberger Glasschnitt im 17. und 18. Jahrhundert und ihre Anwendbarkeit erörtert am Bestand des Germanischen Nationalmuseum. Dissertation Erlangen 2018, online abrufbar unter urn:nbn:de:bvb:29-opus4-138803, S. 137-139, Kat. 4, Abb. 367-373.Erich Meyer-Heisig: Der Nürnberger Glassschnitt des 17. Jahrhunderts (=Jahresgabe des Deutschen Vereins für Kunstwissenschaft 1963). Nürnberg 1963, Nr. 225.