Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/AlmosentafelGemälde, TafelgemäldeGm1049Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="Person"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">36</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">https://d-nb.info/gnd/1152216147</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Unbekannt</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>um 1530/1535<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Schwaben oder Franken; unbekannt</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 53,5 cm, B. 34 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Malerei auf Fichtenholz (Picea sp.)</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Dargestellt ist die Austeilung von Almosen an "Hausarme", das waren bedürftige Einwohner der Stadt, die nicht den Bettlern zugezählt wurden. Bilder dieser Art waren in der Kirche über dem Opferstock oder der Almosentruhe aufgehängt, um die Kirchgänger zu milden Gaben aufzufordern. In den ersten Jahren der Reformation musste um Spenden nachdrücklich gebeten werden, weil Almosengeben nicht mehr als heilsförderndes Werk galt und die zentralisierte Armenfürsorge die Austeilung der Gaben und den Geber anonym werden ließ. Im "Gemeinen Kasten", einer zentralen städtischen Institution der Wohlfahrtspflege, wurden zuweilen ältere Ansätze einer kommunalen Almosenverwaltung zusammengefasst und durch die Einbeziehung von Klostervermögen beträchtlich erweitert (Lit. zur Armenfürsorge und Stifterwesen s. Löcher 1997)siehe Anna Bartl. In: Kurt Löcher: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 464.; Die Figur des die Kopfbedeckung lüftenden Mannes entnahm der Maler Dürers Holzschnitt B.79, "Die Begegnung von Joachim und Anna an der Goldenen Pforte", aus dessen "Marienleben".; Das handschriftliche Inv. des GNM weist Gm 1049 als "Almosenbild aus einer Spitalkirche. Süddeutsch. Donauschulgegend. Mitte 16. Jahrh." aus. Vergleichbare Almosenbilder finden sich in Frankfurt a. M., Evang.-Luth. Dreikönigsgemeinde, 1531 datiert (Ausst. Nürnberg, 1983: Luther, Kat.Nr. 584 mit Abb.), in Augsburg, Städt. Kunstsammlungen, Jörg Breu d. Ä. zugeschr., 1537 datiert (Inv.Nr. 3820. Ausst. Augsburg 1980: Welt im Umbruch, Bd. 1, Kat.Nr. 134 mit Abb.), und in Rothenburg, Evang.-Luth. Kirchengemeinde St. Jakob, 1555 datiert (Ausst. Rothenburg 1987: Reichsstädte, Kat.Nr. 68 und Abb.).; Christus ermuntert einen wohlhabenden Bürger, der einem Armen einen Almosen übergibt. Der Beschenkte bedankt sich, indem er sich anschickt, den Hut zu lüften. - Unten auf einem abgetrennten Feld vierzeilige Inschrift in Fraktur: "Streckt vmb gottes willen euer milte hant havs / armen leutten auf das sich got euer auch erbarm / und gebe was euch not sei zu seele und leibe wie / Christus verhaist Gebt so wirt euch geben. lu. 6" [Lukas 6, 38]Kurt Löcher: Münzen auf Bilder - und was sie bedeuten. In: Münzen in Brauch und Aberglauben. Ausst. GNM 1982, S. 170--171, Abb. 267.Kurt Löcher: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum. Stuttgart 1997, S. 464--465.