Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Bildnis des Robert BlumGemälde, PorträtGm1050Kunst u. Kunsthandwerk 19. Jh.<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">505</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">nicht bekannt</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>2. Hälfte 19. Jh.Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>12</BuildingId><BuildingDescription>12 Südwestbau</BuildingDescription><FloorId>4</FloorId><FloorDescription>3.OG</FloorDescription><RoomId>01</RoomId><RoomDescription>Sammlung</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements>Rahmen: H. 78,5 cm; B. 70,0 cm; T. 7,4 cm;
Gemälde: H. 62,0 cm; B. 53,5 cm;</lido:displayObjectMeasurements></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Öl auf vorgrundierter Leinwand</lido:displayMaterialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>Rahmen: Profilrahmen mit tiefer Kehle; Nadelholz, braun, gebeiztz, die linke und rechte Leiste sind verputzt. Bild: Die Leinwand ist stark wellig. Linke obere Ecke vom Falz des Rahmens abgeschabt. Zahlreiche Krakeluren (kreis-, spiralförmig) die durch Stoß bzw, Druck entstanden sind. Keilrahmenzeichnet sich ab. Die Farbe steht in senkrechter Richtung dachförmig auf (leimhaltige Grundierung). Kratzer in der Malfläche. Verfärbte Retusche auf der Stirn.1Deutsch2002 von Ursula PetersRobert Blum, ein Bewunderer Schillers, ist in der Zeit des Vormärz einer der populärsten Verfechter bürgerlicher Rechte. 1848, bei der ersten deutschen Nationalversammlung in der Frankfurter Paulskirche, ist er Vorsitzender der demokratischen Fraktion. In dieser Funktion reist er im Oktober 1848 von Frankfurt nach Wien, wo ein offener Kampf gegen die Regierung ausgebrochen ist, um dort den Demokraten eine Sympathieadresse der Nationalversammlung zu überbringen. Blum, der sich stets für Rechtsstaatlichkeit und einen legalen und moderaten Weg der gesellschaftlichen Umwandlung eingesetzt hat, stellt sich angesichts der verzweifelten Lage der Wiener Bevölkerung auf die Seite der revolutionären Massen. Bei deren Niederschlagung wird er durch Fürst Windischgrätz verhaftet und von kaiserlichen Soldaten standrechtlich erschossen. Seine Hinrichtung, die gegen seine Immunität als Abgeordneter und damit gegen das Reichsrecht verstößt, signalisiert den bewussten Bruch der siegreichen Reaktion mit der Nationalversammlung. 1848 erscheint in Leipzig das Buch "Lieder der Revolution von 1848". Es enthält auch das "Robert Blum Lied", das in der Arbeiterbewegung des 19. Jahrhunderts viel gesungen wird und in dessen letzten Strophen es heißt: "'Ja meine Herrn, ich bin bereit zu sterben, Ich geb' mein Leben für die Freiheit hin. Nur eines liegt mir schwer am Herzen, Das ist mein heißgeliebtes Weib, mein Kind. Hier diesen Brief, den gebt ihr meinem Freunde Und diesen Ring dem heißgeliebten Weib, Und diese goldne Uhr, die kleine, Die gebt ihr meinem einz'gen Sohn dem Heinz'. Der erste Schuß traf ihn in seine Schläfe, Der zweite in sein treues Herz - So starb der erste Freiheitskämpfer, der Freiheitskämpfer Robert Blum." Als Vorkämpfer der Demokratie in Deutschland wird er noch zu Beginn der Weimarer Republik verehrt. Damals schenkte ein Nürnberger Bürger dem Museum Blums Portrait.Rhein, Karin: Genie, Idol, Star. Verehrung im 19. Jahrhundert, Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg 2026, Kat. 40, S. 98.

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