Hallo welt!
Hallo welt!
http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Himmelfahrt ChristiGemälde, TafelgemäldeGm1191Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">379</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Stöberl, Matheis (zugeschrieben)</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>um 1510/1515<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Südtirol; Sterzing</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 72,2 cm, B. 46,1 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Malerei auf Tannenholz (Abies sp.)</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Das Thema ist dem Neuen Testament, Lukas 24, 50 - 53 und Apostelgeschichte 1, 6 - 11, entnommen. Die Anwesenheit Mariä bei der Himmelfahrt Christi wird im Neuen Testament nicht erwähnt, doch nimmt sie schon im Rabula-Codex, syrisch von 586, das Zentrum der unteren Bildzone ein (s. S. Helena Gutberlet I.St.M.: Die Himmelfahrt Christi in der bildenden Kunst von den Anfängen bis ins hohe Mittelalter (Sammlung Heitz. Akademische Abhandlungen zur Kulturgeschichte, 3. Reihe, Bd. 3. Straßburg 1935. - LCI 2, 1970, Sp. 268 - 276. - Schiller 3, 1971, S. 141 - 164. - Eine Abb. des Rabula-Codex bei Gutberlet, Tf. I). Sollte "der Ekklesiagedanke zum Ausdruck gebracht werden, womit auf die sakramentale Gegenwart des nicht mehr auf Erden weilenden Herrn verwiesen wird, so stehen Maria und Petrus einander gegenüber, beide als die vordersten einer Apostelgruppe" (Schiller). Seit dem 15. Jahrh. wurden sie überwiegend kniend dargestellt. Das Motiv des weitgehend dem Blick entzogenen Christus findet sich in der Kunst schon des hohen Mittelalters, z.B. am 1181 vollendenten Klosterneuburger Altar des Nikolaus von Verdun.siehe Anna Bartl. In: Kurt Löcher: Germanisches Nationalmuseum: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Stuttgart 1997, S. 518--519.; Wenn Gm 1191 richtigerweise dem Maler Stöberl zugeschrieben ist, erlauben die Maße der Tafel, sie mit zwei Insbrucker Tafeln (Tiroler Landesmuseum Ferdinandeum Inv.Nr. 62 und Inv.Nr. 61; je beidseitig bemalt) zusammen einem Altar zuzuordnen. (S. auch zu den anderen Tafeln des Altars Löcher 1997); Maria und die Jünger knien und stehen um den Hügel, von dem Christus auffährt, so daß nur noch ein Stück seines Gewandes und seine Füße zu sehen sind. Auf der Kuppe bleibt der Abdruck seiner Füße zurück. Von den Jüngern ist Petrus durch seine bevorzugte Platzierung sowie durch den Typus - kahlköpfig und bärtig - kenntlich gemacht, der jugendliche Johannes durch die auf seine Schulter fallenden blonden Locken. (Verm. Teil eines Altars)Eberhard Lutze--Eberhard Wiegand: Katalog der Gemälde des 13. bis 16. Jahrhunderts im Germanischen Nationalmuseum. Nürnberg 1937, S. 181, Abb. 301.Egg 1985, S. 234--243.Löcher 1986: Dürer-Ersatz, S. 66.Kurt Löcher: Germanisches Nationalmuseum: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Stuttgart 1997, S. 518--519.