Hallo welt!
Hallo welt!
http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Bildnis des Luzerner Humanisten Johannes Zimmermann (Xylotectus) (1490-1526)Gemälde, PorträtGm1195Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">382</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Meister aus dem Kreis um Hans Holbein d.J.</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>1520<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">wohl Basel</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>11</RoomId><RoomDescription>Ausstellungsraum</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 57,2 cm; B. 43,1 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Malerei auf Fichtenholz (Picea sp.)</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Johannes Zimmermann, lat. Xylotectus (1490 - 8. Aug. 1526) kam aus einer Luzerner Patrizierfamilie. Er war zum Geistlichen bestimmt, studierte in Basel, erwarb 1508 den Grad des Baccalaureus philosophiae und 1510 den eines Magister artium. Später wurde er Chorherr am Stift Beromünster und Kanonikus am Stift St. Leodegar in Luzern. Als hochgebildeter Humanist und begabter lateinischer und deutscher Dichter pflegte er den Umgang mit Vadian, Zwingli, Beatus Rhenanus und Myconius. Wegen seiner reformatorischen Neigungen mußte er 1523 von Luzern nach Basel fliehen. Schon 1522 hatte er eine Petition unterschrieben, die den Geistlichen die Heiratserlaubnis vermitteln sollte. 1524 heiratete er in Basel Margaritha Feer. 1526 starb er an der Pest (Biograph. Daten siehe bei Hampe 1929). -- Sein Wappen bestimmte Hampe (3. Nov. 1929): "Da er 1520 noch Geistlicher war, haben wir die Quadrierung des Wappenschildes so aufzufassen, daß die Felder mit dem Fisch über dem Dreiberg das Wappen seiner Mutter, die Felder mit dem Winkelmaß sein väterliches Wappen darstellen". Wenig später (5. Nov. 1929) konnte er den Familiennamen der Mutter, einer Hofmeister aus Zürich und gleichfalls einem Ratsgeschlecht angehörend, nachtragen. - Das Bildnis des Harfe spielenden und vom Tode bedrohten Mannes, der in lateinischen Distichen die Vergänglichkeit anmahnt, ist ein Sonderfall in der deutschen Bildniskunst des 16. Jahrh. Zur Diskussion um die Einordnung und Interpretation sowie die Entstehungsgeschichte des Bildes s. Löcher 1997.siehe Anna Bartl. In: Kurt Löcher: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 272.; Das Bildnis des Harfe spielenden und vom Tode bedrohten Mannes, der in lateinischen Distichen die Vergänglichkeit anmahnt, ist ein Sonderfall in der deutschen Bildniskunst des 16. Jahrh. Zur Diskussion um die Einordnung und Interpretation sowie die Entstehungsgeschichte des Bildes s. Löcher 1997.; Brustbild nach links vor einer Architektur. Der Dargestellte spielt Harfe. Er hat graublaue Augen und dunkelblondes Haar. Er trägt ein schwarzes Wams, einen seidengefütterten roten Rock, ein weißes Hemd und ein rotes Barett. Von rechts tritt der Tod als Skelett mit der Sanduhr heran. Die Architektur hat hinterlegende und rahmende Funktion. Es handelt sich um einen von Pilastern flankierten und mit einem rundbogigen Tympanon abgeschlossenen Durchgang. Der linke Pilaster hat einen mit Mamor gefüllten Spiegel. Auf seinem Gebälk findet sich die steinerne Gruppe von Samson als Löwenbezwinger. Dem stärker ausgebildeten rechten Pilaster ist zusätzlich eine Halbsäule vorgelegt. Auf ihrem abschließenden Profil stehen als platische Gruppe zwei Wappenhalter mit dem Wappen des dargestellten, das durch den Totenschädel und das Stundenglas zugleich als Wappen des Todes ausgewiesen ist. Das Typanon füllt eine lateinische Inschrift. Wappen: Quadriert, 1. und 4. in Blau springender silberner Fisch über grünem Dreiberg, 2. und 3. in Gold schwarzes Winkelmaß aus zwei ineinander gesetzten rechten Winkeln.Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 1: Dauerausstellung Renaissance, Barock, Aufklärung
