Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Pan und SyrinxGemäldeGm1203Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="Person"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">390</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">https://d-nb.info/gnd/120021080</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="alternate" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="VIAF">http://viaf.org/viaf/52509928</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="alternate" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="ISNI">https://isni.org/isni/0000000081317587</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="alternate" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="Wikidata">http://www.wikidata.org/entity/Q15401455</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="alternate" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="LOG">http://id.loc.gov/rwo/agents/nr00014596</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Spillenberger, Johann</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="alternate">Spilberg, Johann</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="alternate">Spilnberger, Johann</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="alternate">Spilberger, Joan</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="alternate">Spiellenberger, Johann</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="alternate">Spielnberger, Johann</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="alternate">Spielberg, Johann von</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="alternate">Spilenberger, Johann</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="alternate">Spilenberger, Johann von</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="alternate">Spillenberger, Johann von</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:vitalDatesActor><lido:earliestDate lido:type="geschätztes Datum">1628</lido:earliestDate><lido:latestDate lido:type="geschätztes Datum">1679</lido:latestDate></lido:vitalDatesActor><lido:genderActor xml:lang="de">männlich</lido:genderActor></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>1660er Jahre<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">wohl Augsburg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>22</RoomId><RoomDescription>Ausstellungsraum</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 58,8 cm; B. 47,5 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Öl auf Leinwand</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Der Katalog von 1934 bezeichnet das Bildthema mit 'Faun und Nymphe'; Bruno Bushart machte im Augsburger Barock-Ausstellungskatalog (1968) darauf aufmerksam, dass es sich nach den Metamorphosen (I, 688-711) Ovids, also den Verwandlungsgeschichten von Publius Ovidius Naso (43 v. Chr -17 n. Chr.), um 'Pan und Syrinx' handelt: Der bocksfüßige Wald- und Hirtengott Pan, Sohn des Hermes und einer Nymphe, stellt der Nymphe Syrinx nach. Die Schwestern der Nymphe verwandeln die Flüchtende zu ihrem Schutz in einen Schilfrohrbusch. Pan schneidet davon einige Rohre ab und macht aus dem Schilfrohr, in das sie verwandelt wurde, die Hirtenföte - die Syrinx.siehe Andreas Tacke: Die Gemälde des 17. Jahrhunderts im Germanischen Nationalmuseum. Bestandskatalog. Mainz 1995, S. 233.; Julius Fleischer (1954) schlug vor, Gm 1203, welches er mit 'Faun und Nymphe' betitelt, als Gegenstück zu dem 1663 datierten und mit "Spielnberger Hung. fecit" signierten Bild 'Vertumnus und Pomona' (60 x 45 cm), welches sich in Dresden (Kriegsverlust; Inv.Nr. 1996 B) befand, zu betrachten: "Hierzu veranlasst uns vor allem das gleiche Format der beiden Bilder, der 'ovidische' Gegenstand, nicht zuletzt aber auch die weitgehende Übereinstimmung in der Komposition und Farbengebung. Die Szene [von Gm 1203] spielt sich in dem geheimnisvollen Dunkel eines waldigen Flussufers ab, an dem bloß die auf einem hohen figurierten Sockel stehende antike Vase an das klassische Land Italien erinnert. Hinsichtlich der Personen besteht auch hier [wie im Dresdner Bild] der schroffe Gegensatz zwischen dem braungebrannten sehnigen Körper des herbeieilenden Fauns und dem hell belichteten üppigen Halbakt der badenden Nymphe. Es hat jedoch den Anschein, dass die in stürmischer Bewegung über den Fluss hinwegsetzende prächtige Figur des Waldschrecks den Maler diesmal mehr interessierte als die in manieristischer Stellung Abwehr mimende, doch höchst unnaive Gestalt der Nymphe. Unbestritten bleibt jedoch, ebenso wie bei dem früher genannten [Dresdner] Gegenstück, der koloristische Reiz des Gemäldes" (Fleischer 1954, S. 145). Das Dresdner Gemäde stellt Pomona, die Göttin der Baumfrüchte, und den als altes Weib verkleideten Gott des Gedeihens, Vertumnus, dar, der Pomona durch das Beispiel der Rebe und Ulme zu überzeugen sucht, dass sie nicht unverheiratet bleiben kann und seine Liebe erwidern solle: "Stünde der Baum allein und ohne die Ranken, hätte er nur seine Blätter, sonst nichts, weshalb man ihn suche, sie auch, die Rebe, die so ihm verbunden, sie ruht an dem Stamme, wäre sie dem nicht vermählt, sie läge drunten am Boden" (Ovid, Metamorphosen XIV, 654-771, bes. 663-666). Fleischer will sich bei seinem Vorschlag, das ehemalige Dresdner und das Nürnberger Gemälde Gm 1203 zusammenzufügen, auch auf eine Angabe Joachim von Sandrarts, die dieser in seiner 'Teutschen Academie' (1675) zur Vita "Spielberger" macht, stützen: "Gleichfals erwieß er seinem Verstand in Ausbildung etlicher Ovidianischer Figuren zu dem großen Saal des Schlosses Stockau, welche ihme der Herr Baron von Mayer als ein unvergleichlicher Kunstverständiger Liebhaber zu einem sonderbaren Ornament verfärtigen lassen" (Sandrart/Peltzer 1925, S. 219 - Vielleicht ist die Zeichnung im königlichen Kupferstichkabinett in Kopenhagen (Inv.Nr. 13 393) im Zusammenhang mit der Ausstattung in Stockau zu sehen: Sie zeigt im Oval die Schindung des Marsyas; den freundlichen Hinweis an Tacke auf die Zeichnung von Ruth Baljöhr (Köln), die über Spillenberger eine Dissertation erarbeitet in einem Brief vom 18.11.1992). "Freyherr von Frantz Mayr" war der Käufer von Schloss Stockau (bei Ingolstadt) gewesen, welches Sandrart - ihm selbst war es durch Heirat Mitte der vierziger Jahre zugefallen - veräußerte, bevor er sich in Augsburg niederließ. So reizvoll die Überlegung ist, diese Bilder mit der zitierten Textstelle in Verbindung zu bringen, bliebe der Beweis aber dennoch anzutreten, dass es sich um die von Sandrart genannten Gemälde handelt, zumal Sandrart uns 1679 von einer weiteren Sammlung zu berichten weiß, in der er "zwey Ovidische Historien [...] von Spielberger" gesehen hat (vgl. Sandrart/Peltzer 1925, S. 314).; Bushart bezeichnet die antike Vase auf reliefgeschmücktem Sockel, die rechts steht, als ein beliebtes Requisit der Augsburger Malerei um Schönfeld (1609-nach 1684) und Sandrart (1606-1688), und "die Figur des Pan scheint aus Poussins [1594- 665] Gemälde gleichen Themas "Staatliche Gemäldegalerie Dresden, Inv.Nr. 718) übernommen zu sein" (Aust.Kat. Augsburger Barock, 1968, S. 150); wie Spillenberger das Poussin-Gemälde rezipieren konnte, bliebe zu klären.; Verwandschaft mit Gm 1203 zeigt eine in der Londoner Witt Library nachgewiesene Darstellung 'Pan und Syrinx', welche dort Johann Rottenhammer (1564/65-1625) zugeschrieben wird. --- Jürgen Glaesemer (1974) machte zu Recht auf den Zusammenhang zwischen Gm 1203 und einem themengleichen Gemälde (Öl auf Leinwand, 135 x 100 cm) von Joseph Werner (1637-1710) im Berner Kunstmuseum (Inv.Nr. 155) aufmerksam, welches Werner sicherlich in Kenntnis des Bildes Spillenbergers in seiner Augsburger Zeit um 1668 schuf. Der Zusammenhang zwischen der themengleichen Radierung von Abraham van Diepenbeeck (1596-1675), den Glaesemer zu Recht zum Wernerschen Gemälde aufzeigte, besteht zu Gm 1203 nur im Allgemeinen (s. Glaesemer 1974, S. 184 mit Abb.).; Die Nymphe steht links, von vorn gesehen, unbekleidet, nur von einigen Tüchern umflattert, im Röhricht. Von rechts nähert sich ihr Pan. Rechts ein antikes Relief, darauf eine Vase. Im Mittelgrund Bäume.Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 1: Dauerausstellung Renaissance, Barock, Aufklärung
