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Objekt / Inventarnr.: Gm152

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Christus als Schmerzensmann zwischen den Heiligen Bartholomäus, Laurentius, Helena und Barbara (Gemälde, Epitaph)

Inventarnummer: Gm152
Leihgabe Evang.-Luth. Kirchengemeinde Nürnberg - St. Lorenz
Hersteller: Nürnberger Maler (Maler des Epitaphs für Ursula Haller)
Datierung: um 1483/1484
Ort: Nürnberg?
Material/Technik: Malerei und Metallauflagen auf Tannenholz
Maße: 160,2 × 128,8 × 1,8–2,5 cm
Sammlung: Malerei bis 1800 und Glasmalerei
Beschreibung:
Epitaph für Ursula Haller, geb. Hallentauer, aus der Pfarrkirche St. Lorenz, Nürnberg; gestiftet von Lorenz Haller, beide dargestellt und repräsentiert durch Wappen
Beschriftung:
Die Tafel entstand als Gedächtnisbild für die Nürnbergerin Ursula Haller, geborene Hallentauer, die 1483 verstarb. Das Ehepaar Haller und seine Tochter knien vor dem Schmerzensmann. Er steht zwischen den heiligen Helena, Bartholomäus, Laurentius und Barbara und weist seine Wundmale vor. Die Tafel entstand vor der zweiten Heirat Lorenz Hallers 1484. Das Gemälde hing einst als Gegenstück zum Epitaph des Jodokus Krell (Gm 141) an einem Pfeiler im Chor von St. Lorenz.
The panel was a memorial painting for Ursula Haller, née Hallentauer, of Nuremberg, who died in 1483. The Hallers and their daughter kneel before the Man of Sorrows. He stands between Saints Helena, Bartholomew, Lawrence and Barbara, displaying his stigmata. The panel was painted before Lorenz Haller’s second marriage in 1484. It once hung on a pillar in the chancel of the St. Lawrence Church as a pendant to the epitaph painting for Jodokus Krell (Gm 141).
WissKI Perma-Link:
Gm152 im Projekt Deutsche Tafelmalerei des Spätmittelalters
Literatur:
Christoph Gottlieb von Murr: Beschreibung der vornehmsten Merkwürdigkeiten in der Reichsstadt Nürnberg, in deren Bezirke und auf der Universität Altdorf. Nürnberg 1801, S. 128. — Kat.Nürnberg 1819, Nr. 490. — Johann Wolfgang Hilpert: Nürnbergs Merkwürdigkeiten und Kunstschätze, Heft 2, Die Kirche des heiligen Laurentius. Nürnberg 1831, S. 22, Nr. 7. — August von Essenwein: Katalog der im germanischen Museum befindlichen Gemälde. Nürnberg 1882, Nr. 99; 1885, Nr. 105; 1893, Nr. 105. — Heinz Braune: Katalog der Gemäldesammlung des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Nürnberg 1909, Nr. 152. — Erich Abraham: Nürnberger Malerei der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts (Studien zur deutschen Kunstgeschichte, Heft 157). Straßburg 1912, S. 112. — Eberhard Lutze, Eberhard Wiegand: Kataloge des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg: Die Gemälde des 13. bis 16. Jahrhunderts. Text- und Bildband. Leipzig 1936/1937, S. 125, Abb. 58. — Gerhard Betz: Der Nürnberger Maler Michael Wolgemut (1434-1519) und seine Werkstatt. Ein Beitrag zur Geschichte der spätgotischen Malerei in Franken. Univ., Diss., Freiburg i.Br. 1955, Kat. S. 55. — Alfred Stange: Deutsche Malerei der Gotik. Bd. 9. München/Berlin 1958, S. 78. — Alfred Stange: Kritisches Verzeichnis der deutschen Tafelbilder vor Dürer. Bd. 3. Hrsg. von Norbert Lieb, bearbeitet von Peter Strieder/Hanna Härtle. München 1978, Nr. 210. — Corine Schleif: Donatio et Memoria. Stifter, Stiftungen und Motivationen an Beispielen aus der Lorenzkirche in Nürnberg. München 1990, S. 142-143, Abb. 123. — ... — Helden Märtyrer Heilige. Wege ins Paradies. Hrsg. von Daniel Hess, Markus Prummer. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 2019, Kat.-Nr. 19. — Daniel Hess, Dagmar Hirschfelder, Katja von Baum (Hrsg.): Die Gemälde des Spätmittelalters im Germanischen Nationalmuseum, Band I: Franken, 2 Teilbände. Regensburg 2019, Kat.-Nr. 58. Weitere Literatur.
 
 
3.3.130726