Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Bildnis des Nürnberger Bürgers Heinrich PilgramGemälde, ProträtGm1571Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="Person"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">36</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">https://d-nb.info/gnd/1152216147</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Unbekannt</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>1580<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">wohl Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 101,9 cm, B. 84,3 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Malerei auf Ahorn (Acer sp.)</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Der Totenschädel, durch dessen Augenhöhlen Würmer kriechen, macht das Bild zu einem den Tod anmahnenden Memento mori (Lexikon der Kunst, Bd. 6, 1994, S. 700-701 - "Skelett- und Todesdarstellungen" - 7, 1994, S. 552-553, "Vanitas-Darstellungen"). In den Niederlanden und in Köln gab es für diese Art Porträts eine weit zurückreichende Tradition. Totenschädel und andere Symbole der Vergänglichkeit waren auf Rückseiten von Bildnissen geläufig, seit etwa 1530 treten sie in engeren Kontakt mit dem Dargestellten (Vgl. Bildnis eines Ordensritters von 1531 vom Kölner Barthel Bruyn, Wien, Kunsthistorisches Museum, Inv.Nr. 688; vgl. Westhoff-Krummacher 1965, Kat.Nr. 20 mit Abb.).siehe Anna Bartl. In: Kurt Löcher: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 369.; Der Dargestellte und seine Frau wurde von Nicolas Neufchâtel 1561 in lebensgroßen Ganzfigurenbildern porträtiert; vgl. Budapest, Museum der bildenden Künste, Nr. 346, 348; vgl. Peltzer 1926, S. 212, 213, Abb. 9, 10.; Bildnis des Nürnberger Bürgers Heinrich Pilgram: Hüftbild nach rechts. Der Dargestellte hat braune Augen, die auf den Betrachter gerichtet sind, dunkles, ergrauendes Haar und einen rötlich blonden Bart. Er steht neben einem Tisch, legt seine rechte Hand auf einen Totenschädel und faßt mit der linken eines von zwei Schriftbändern. Er trägt ein schwarzes Seidenwams mit geschlitzten und bortenbesetzten Ärmeln und sog. ungarischen Querverschlüssen, Stehkragen und hohe weiße Halskrause, ebensolche Krausen an den Ärmeln, eine schwarze Hose und eine gleichfarbige Schärpe um die Hüften. An seinem linken Zeigefinger drei Ringe, einer davon ein Siegelring. Grüne Tischdecke, grauer Grund.Katalog der reichhaltigen Genäldesammlung alter Meister des Realitätenbesitzers Herrn Heinrich Theodor Hech zu München vom 19. Sept. 1892. München, 1892; Slg. Hoech, Kat.Nr. 114.Auktionshaus Hugo Helbing: Nachlass Jos. Ant. Squinder, München, Juniversteigerung 1903, Kat.Nr. 78 u. Abb.Rudolf Arthur Peltzer: Christoph Schwarz. In: Allgemeines Lexikon der Bildenden Künstler von der Antike bis zur Gegenwart (begr. v. Ulrich Thieme u. Felix Becker, weitergef. v. Hans Vollmer), Bd. 30. Leipzig 1926, S. 223.Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. 97. Jahresbericht 1951-54. Nürnberg. S. 17.Peter Strieder: Zur Nürnberger Bildniskunst des 16. Jahrhunderts. In: Münchener Jahrbuch der bildenden Kunst, Bd. 3, 1956, S. 127-131, Abb. 1.Kurt Löcher: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum. Stuttgart 1997, S. 369-370.