Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Bildnisdiptychon des Ehepaars Hans (1486--1544) und Barbara Straub (1501--1560)Gemälde, Bildnis-DiptychonGm180Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">553</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Plattner, Hans (1500-1562)</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>1525<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Franken; Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>07</RoomId><RoomDescription>Ausstellungsraum</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 49,4 cm; B. 36,4 cm (Hans Straub) bzw. H. 49,3 cm; B. 36,4 cm (Barbara Straub); Originalrahmen: H. 63 cm; B. 50 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Öl auf Lindenholz (Tilia sp.)</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Hans Straub (1486-1544) war Kaufmann in Nürnberg. Am 8. Februar 1518 heiratete er Barbara Pirckheimer (1501-1560), die älteste Tochter des Nürnberger Humanisten und Patriziers Willibald Pirckheimer und seiner Ehefrau Crecentia Rieter von Kornburg. 1530 zog das Paar in Pirckheimers Haus am Markt, in dem ein großer Teil Dürers schriftlicher Nachlass als gemeinsames Familienerbe aufbewahrt wurde. Straub, der ein gebildeter Mann war, gewährte freien Zugang zur Bibliothek, editierte mit Hilfe des Erasmus von Rotterdam mindestens eine der nachgelassenen Schriften Pirckheimers, regte weitere Veröffentlichungen an und erlaubte den Sammlern der "Inscripitiones sacrosanctae vetustatis", Apian und Amantius, die Trierer Inschriften abzuschreiben. -- Das rote Kleid der Frau, die breiten Samtverbrämungen und die Damaststulpen bezeichnen in Übereinstimmung mit den Nürnberger Kleiderordnungen ihren patrizischen Stand. Das Barett anstelle der für verheiratete Frauen bis dahin vorgeschriebenen Haube setzte sich in Nürnberg in den Jahren nach 1520 durch (vgl. Zander-Seidel 1990, S. 129-136). Der Familienschmuck, der in der Nürnberger Bildniskunst üblicherweise nicht zur Schau gestellt wurde, ist lt. Budde (1996; S. 92-93) die im Pirckheimer Nachlassinventar von 1531, fol. 13. genannte "guldine ketten mit einem jazinken [= Hyacinth = Zirkon]", die der Tochter Barbara vererbt wurde. -- Barbara Straub selbst blieb kinderlos, so dass ihr Erbteil an die Söhne ihrer Schwester Felicitas (vgl. Kat. Nürnberg 1980) fiel.gemeinsame Zustandsbeschreibung und Zustandsbeschreibungen für einzelne Bildnisse siehe Anna Bartl. In: Kurt Löcher: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 407--408.; Löcher (1967; Abb. 5) konstatierte eine Abhängigkeit des Frauenporträts von Brosamers Bildnis der Katharina Merian, dessen Datum 1524 allerdings nicht feststeht. Daß Barbara Straub, die auf Gm 180 Dargestellte, ihren Familienschmuck so auffällig zur Schau stellt, ist nach den Gewohnheiten der Nürnberger Bildniskunst unüblich, findet aber auch eine Parallele in einem Bildnis der Katharina Merian von Hans Brosamer (New York, Metropolitan Museum, Jack and Belle Linsky Collection - vgl. Zander-Seidel 1990, S. 131, Abb. 121); zur Diskussion um die Zuordnung von Gm 180 zum Hersteller/Künstler vgl. Löcher 1997.; Bildnisdiptychon Hans und Barbara Straub, geborene Pirckheimer; das Allianzwappen der beiden Familien befindet sich auf der Rückseite des Männerbildnisses. Es handelt sich um ein Diptychon mit verschließbaren Flügeln; die Ehegatten sind einander zugekehrt. -- Männerbildnis: Brustbild nach rechts, mit übereinandergelegten Händen, vor grünem Grund. Er hat braune Augen und dunkelblondes, ergrautes Haar. Er trägt eine schwarze Schaube mit braunem Pelzkragen, schwarzes Wams und Barett. --- Frauenbildnis: Brustbild nach links, mit übereinandergelegten Händen, vor grünem Grund. Sie hat braune Augen und braunes Haar. Sie trägt ein rotes Kleid mit weinroten Besätzen und hellroten Damaststulpen an den Ärmeln. Der Halsschmuck vereint im Wechsel die Wappenfiguren des Vaters und der Mitter, die Birke und die doppelschwänzige Meerjungfrau. --- Wappen des Hans Straub und der Barbara Pirckheimer: In einem goldfarbenen, an vier Stellen mit Schleifen gebundenen Blattkranz das Allianzwappen der Familien Straub und Pirckheimer. Wappen Straub: In Schwarz ein weißer Löwe mit einem goldfarbenen Dolch in den Pranken (couroisiehalber seitenverkehrt). Wappen Pirckheimer: Von Gold und Rot geteilt, mit einer weißen (statt silbernen) Birke. Darüber gemalter Zettel (Inschrift.)1Deutsch18.07.2008Hans Straub (1486-1544) arbeitete als Kaufmann in Nürnberg. Seine Frau (1501-1560) war die Tochter des Nürnberger Humanisten Willibald Pirckheimer (1470-1530). Ihr Halsschmuck vereint die Wappenfiguren ihrer Eltern. Das Diptychon diente als Dokument der Familiengeschichte ebenso wie der Standesrepräsentation. Es konnte zusammengeklappt werden. Seine Rückseite ist mit dem Wappen der Eheleute bemalt. Diptychen dieser Art waren nicht für die Wand vorgesehen, sondern wurden meist geschlossen aufbewahrt.2Englisch18.07.2008Diptych Portrait of the Couple Hans and Barbara Straub. Oil on limewood. Hans Straub (1486-1544) worked as a merchant in Nuremberg. His wife (1501-1560) was the daughter of the Nuremberg Humanist Willibald Pirckheimer (1470-1530). Her necklace combines the heraldic figures of her parents. The diptych served to document the family's history as well as to reflect the standing of the sitters in society. It could be folded together. The reverse side is painted with the couple's coat of arms. Such diptychs were not intended to be hung on the wall but were usually kept closed.Dülberg, Angelica: Privatporträts. Geschichte und Ikonologie einer Gattung im 15. und 16. Jahrhundert. Berlin 1990, Nr. 98.Zander-Seidel, Jutta: Textiler Hausrat. Kleidung und Haustextilien in Nürnberg von 1500--1650. München 1990, S. 49.Budde, Hendrik: Die Kunstsammlung des Nürnberger Patriziers Willibald Imhoff unter besonderer Berücksichtigung der Werke Albrecht Dürers. Münster 1996, S. 92--93, S. 116--117.Löcher, Kurt: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 407--410 mit älterer Literatur.Löcher, Kurt: Die deutschen Gemälde des 16. Jahrhunderts im Germanischen Nationalmuseum. Nachträge zum Bestandskatalog. In: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 2000. Nürnberg 2000, S. 107.Löcher, Kurt: Von Bartholomäus Bruyn zu Jakob Seisenegger. Neue Ansätze in der deutschen Bildnismalerei ab 1525. In: Hans Holbein und der Wandel in der Kunst des frühen 16. Jahrhunderts. Hrsg. von Bodo Brinkmann--Wolfgang Schmid. Turnhout 2003, S. 29.Renaissance. Barock. Aufklärung. Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. von Daniel Hess und Dagmar Hirschfelder. (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Band 3) Nürnberg 2010.

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