Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Geburt des Hl. SebaldusGemälde, TafelgemäldeGm191Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">566</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Meister ders Schreyer-Altar</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>1508<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Schwäbisch-Gmünd</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 82,6 cm, B. 53,7 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Malerei auf Kiefernholz (Pinus sylvestris)</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Der Hl. Sebaldus ist neben dem Hl. Laurentius einer der beiden Nürnberger Stadtpatrone und der vornehmere von beiden. Entsprechend verhält es sich mit den ihnen geweihten Hauptkirchen der Stadt. Die frühesten Nachrichten über den Hl. Sebaldus finden sich 1070/72. Nach der Mitte des 14. Jahrh. erreichten die Verehrung seiner Gebeine und demensprechend die Wallfahrten zu seinem Grab einen Höhepunkt, so daß die Seitenschiffe der Sebalduskirche erweitert werden mußten. 1452 erfolgte durch Papst Martin V. die Heiligsprechung. Nach der Legende entsagte Sebaldus der Welt, lebte als Einsiedler in der Nähe von Nürnberg, möglicherweise im Reichswald, ernährte sich von seiner Hände Arbeit, predigte das Evangelium und wirkte Wunder. Eine spätere Fassung der Legende machte ihn zu einem dänischen Königssohn. Sein 1508 - bis 1519 von Mitgliedern der Bronzegießerfamilie Vischer geschaffenes Grabmal in der Nürnberger Sebalduskirche ist ein Hauptwerk der Kunst. (Vgl. Der Heiligen Leben. Sommerteil. Augsburg: Johannes Bämler 1474. - Arno Borst: Die Sebalduslegenden in der mittelalterlichen Geschichte Nürnbergs. In: Jahrbuch für fränkische Landesforschung, Bd. 26, 1966, S. 19 - 178. - Zur Ikonographie vgl. Künstle 1926, S. 523 - 524. - LCI 8, 1976, Sp. 316 - 318 (bearb. J. Dünninger) mit Abb. (Gm 192). - Ausst. Kat. Nürnberg 1979.)Gemeinsame Zustandsbeschreibung für Gm 191 und Gm 192, sowie spezielle Zustandsbeschreibung für Gm 191 siehe Anna Bartl. In: Kurt Löcher: Germanisches Nationalmuseum: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Stuttgart 1997, S. 455--458.; Gm 191 gehört zusammen mit Gm 192 (Der Heilige Sebaldus speist die Heiligen Willibald und Wunnibald) als Teile der Standflügel zu einem Altar in der an der Pfarrkirche U.L. Frau, heute Hl. Kreuz, errichteten Kapelle, die der Nürnberger Maler Sebald Schreyer in Schwäbisch Gmünd (auf der Flucht vor der Pest) stiftete. Der Altarschrein mit der Figur des Heiligen, sowie die beweglichen Flügel und die Predella mit den Stifterwappen, der Verkündigung an Maria und den 14 Nothelfern sind weiterhin in Schwäbisch Gmünd. (Abb. aller Teile des Altars bei Strieder 1993, S. 146, Nr. 121.); Die Geburt des Hl. Sebaldus bietet eine vereinfachende Variante nach Dürers Holzschnitt der Geburt Mariä, B.80, aus dem "Marienleben".; Eines der Flügelbilder vom Sebaldus-Altar aus der Hl.-Kreuzkirche in Schwäbisch-Gmünd: Geburt des Heiligen Sebaldus: Im Bett liegt unter einem Betthimmel die Wöchnerin, nach der Legende die Königin von Dänemark. Eine Gevatterin legt ihr das Neugeborene in den Arm. Links der Hl. Sebald in jugendlichem Alter mit seinem Erzieher. Kennzeichen des Akademikers ist der über der Schulter liegende, kaputzenartige Chaperon. Der Heilige ist jeweils am Nimbus erkennbar. Im Ausblick ein Kapellenraum mit einem knienden Paar, das die auf dem Altar stehenden, in einem Schrein verwahrten Reliquien eines Heiligen verehrt, wohl die Eltern des Hl. Sebaldus, denen das Kind nach langem Gebet geschenkt wurde.Kurt Löcher: Germanisches Nationalmuseum: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Stuttgart 1997, S. 455--458 mit älterer Literatur.Christof Metzger, Karl Schütz, Julia Zaunbauer: Albrecht Dürer. Sämliche Gemälde. Ausgewählte Zeichnungen und Druckgrafiken. Köln 2025, S. 334-338, Kat.Nr. 75 (Christof Metzger).