Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/RosenkranzbildGemälde, TafelgemäldeGm193Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="Person"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">36</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">https://d-nb.info/gnd/1152216147</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Unbekannt</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>um 1515/1518<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">wohl Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 118,1 cm, B. 96,3 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Malerei auf Tannenholz (Abies sp.)</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Die Verehrung des Rosenkranzes erhielt durch die Gründung der ersten Rosenkranz-Bruderschaft 1475 in Köln in Anwesenheit Kaiser Friedrichs III. großen Auftrieb (LCI 3, 1971, Sp. 568-572. - Ausst.Kat. 500 Jahre Rosenkranz 1475 Köln 1975. Erzbischöfliches Diözesan-Museum Köln, 1976). Rosenkranzbilder wie dieses kommen im 16. Jh. beinahe ausschließlich in Deutschland und überwiegend in Franken vor. (Zu anderen, gleichzeitig gemalten Objekten s. Löcher 1997)siehe Anna Bartl. In: Kurt Löcher: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 361.; Die Komposition geht lt. Stegmann im wesentlichen auf einen Holzschnitt Erhard Schöns aus dem Hortulus animae von 1515 zurück (vgl. The illustrated Bartsch, hrsg. von Walter L. Strauss, Bd. 13. New York 1984, Nr. 133 mit Abb.). Lutze u. Wiegand verglichen zusätzlich einen 1510 datierten Holzschnitt Wolf Trauts (vgl. Augusta von Oertzen: Maria, die Königin des Rosenkranzes. Eine Ikonographie des Rosenkranzgebetes durch zwei Jahrhunderte deutscher Kunst. Augsburg 1925, Abb. 16). Zu den Unterschieden s. Löcher 1997. -- Die Hauptgruppe ist Dürers Holzschnitt B.52 aus der Kleinen Passion (1511) entnommen.; Zur Georgsfahne vergleiche Gm 285/Gm 286. Die auf Gm 193 abgebildete Fahne des Hl. Georg entspricht dem ehemals in Bamberg (Der Hl. Georg war Patron des Bistum Bambergs) aufbewahrten Gonfanon mit weißem Kreuz im roten Rund und der Aufschrift, von unten nach oben und von oben nach unten zu lesen: INVI / AM / PA CIS = Auf den Weg des Friedens.; Im Zentrum des Rosenkranzbildes Christus am Kreuz, das aus unbearbeiteten Stämmen gefügt ist, die Rosen treiben. Oben Gottvater mit Krone und Weltkugel und die Taube des Hl. Geistes, links Maria mit dem Kind, rechts der Erzengel Michael mit Waage und Schwert. In der zweiten Reihe links Vertreter des Alten Bundes: Aaron, David mit der Harfe, Moses mit den Gesetzestafeln, Johannes der Täufer mit dem Lamm, zu dem die Kreuzfahne gehört, rechts als Vertreter des Neuen Bundes die Apostel Petrus mit dem Schlüssel, Paulus mit dem Schwert, Johannes mit dem Kelch, Jakobus mit dem Pilgerhut, Andreas mit dem Kreuz, Bartholomäus mit dem Schindermesser und die Symbole der Evangelisten Lukas (Stier "S. lucas") und Markus (Löwe "S. marcus"). In der dritten Reihe links die heiligen Märtyrer Christophorus mit dem Christuskind, Georg mit Kreuzfahne und Drachen, Vitus mit dem Hahn, Laurentius mit Buch und Rost, Sebastian mit dem Pfeil, Stephanus mit Buch und Steinen, Christus am nächsten eines der unschuldig gemordeten Kindlein, rechts als Bekenner die Kirchenväter Papst Gregor der Gr. und Hieronymus als Kardinal, die Heiligen Nikolaus mit dem Goldklumpen, Franziskus mit den Stigmata, Dominikus mit der Lilie. In der vierten Reihe links die heiligen Jungfrauen Kunigunde mit dem Modell des Bamberger Doms, Margarete mit dem Drachen, Barbara mit dem Kelch, Clara mit der Monstranz, Katharina mit Schwert und Rad, rechts die heiligen Witfrauen Anna selbdritt, Helena mit dem Kreuz, Elisabeth mit der Kanne. In den Zwickeln oben Kinderengel mit Weihrauchfass und Rosenkorb, unten links Vertreter der geistlichen Stände - Papst, Kardinal, Bischof und Ordensleute -, rechts der weltlichen Stände - Kaiser, König, Adlige und Bürger. Der Rosenkranz zählt fünf mal zehn weiße (hier goldfarbene) und fünf rote (hier mit einem Kreuz belegte) Rosen, das sind fünf Gesätze. Ganz unten (von anderer Hand) das Jüngste Gericht: Christus, von dem Lilie und Schwert als Zeichen der Gnade und der Strafe ausgehen, zwischen den Fürbittern Maria und Johannes d. T. Links die Seligen, von einem Engel empfangen, rechts die Verdammten, von Teufeln gepeinigt.Verzeichnis der altdeutschen Gemälde der Fürstlich Oettingen Wallersteinischen Bilder Galerie in Wallerstein. 1819, S. 124, Nr. 34; 1826 u. 1827, Nr. 168.Ludwig Schorn: Zuwachs von altdeutschen Gemälden in der Königl. Galerie auf der Burg zu Nürnberg. In: Kunstblatt, Jg. 12, 1831, S. 238, Nr. 28.Katalog der K. Gemälde-Galerie in der St. Moritz-Kapelle. München 1878-1880, Nr. 6.Kat. 1882, Nr. 199; 1885, Nr. 204; 1893, Nr. 233.Friedrich Dörnhöffer: Beiträge zur Geschichte der der älteren Nürnberger Malerei. In: Repertorium für Kunstwissenschaft, Bd. 29, 1906, S. 461.Hans Stegmann: Erhard Schön als Maler. In: Mitteilungen aus dem GNM, 1908, S. 56, 58, Abb. 4.Kat. Braune 1909, Nr. 193.Eberhard Lutze/Eberhard Wiegand: Katalog der Gemälde des 13. bis 16. Jahrhunderts im GNM. Nürnberg 1937, S. 138.Rainer Kahsnitz: Das Germanische Nationalmuseum in Nürnberg und die Provinz Preussen. In: Preusen im 19. Jahrhundert (hrsg. v. Udo Arnold) . Lüneburg 1984, S. 46, Abb. 4.Kurt Löcher: Germanisches Nationalmuseum. Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Stuttgart 1997, S. 361-363.Sabine Lata: Wolf Traut als Maler. Nürnberg 2005, S. 371-372.