Beschreibung
Rayski war unter anderem ein ausgezeichneter Tiermaler. Vor allem Rehe, Hirsche, Hasen, Wildschweine, Hunde und Pferde hat er häufig dargestellt. Rayski war ein leidenschaftlicher Jäger. Zusammen mit dem Portärt "Alexander von Einsiedel" hat das Germanische Nationalmuseum eines von Rayskis Tierstücken als Leihgabe erhalten, das kleine Gemälde "Der zahme Rehbock". Sein Reiz liegt in der differenzierten Tonmalerei, den abgestuften Braun- und Grautönen, mit denen der Künstler den weichen Glanz des Felles übersetzt, auch in der liebenswürdigen Nähe, mit der er den neugierig aus seinem Stallfenster äugenden Rehbock beschreibt. Das Bild hat Rayski 1838 für Philipp Freiherr von Bechtolsheim in Mainsondheim in Franken gemalt.