Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Bildnis des Malers Paul LautensackGemälde, PorträtGm199Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="Person"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">36</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">https://d-nb.info/gnd/1152216147</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Unbekannt</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>1529<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg (verm.)</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 32 cm, B. 28 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Malerei auf Lindenholz (Tilia sp.)</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Der aus Bamberg stammende Maler und Musiker Paul Lautensack (1478 - 15. Aug. 1558) lebte zunächst in Bamberg, wo er zwischen 1506 und 1517/18 als Maler nachgewiesen ist, doch war er bereits 1500/01 Meister. Von diesem Zeitpunkt bis 1514 führte er mit Hilfe von Gesellen, zu denen sein Bruder Hans zählte, umfangreiche Arbeiten für die Wallfahrtskirche Grimmenthal in Thüringen aus. Den Kreuzgang des Benediktinerklosters Niederalteich in Niederbayern malte er mit Darstellungen der letzten Dinge aus. Im Zuge der Reformation ging er nach Nürnberg, wo er am 23. Juli 1528 das Bürgerrecht erwarb. Wie vormals an der Oberen Pfarre in Bamberg, war er hier an St. Sebald nebenberuflich als Organist tätig. 1542 wurde er als religiöser Schwärmer und Sektierer der Stadt verwiesen. 1454 durfte er zurückkehren. - Im GNM befindet sich von seinen Gemälden mindestens Gm 547, ein Epitaph der Nürnberger Familie Ayrer; Gm 196, ein Votivbild des Stephan I. Praun ist im zugeschrieben worden. -- Gm 199 zeigt ihn im Alter von 51 Jahren. (Um ein Selbstbildnis kann es sich lt. Aufsess nicht handeln, denn es fehlen der aus dem Spiegelbild gewonnene Blick aus den Augenwinkeln und der daraus resultierende Kontakt mit dem Bildbetrachter.)siehe Anna Bartl. In: Kurt Löcher: Germanisches Nationalmuseum: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Stuttgart 1997, S. 364.; Das Gemälde ist als frühes Künstler-Bildnis bemerkenswert und steht Arbeiten eines H.W. mongrammierenden Nürnberger Porträtisten nahe, der vielleicht mit Hans Wolf aus Bamberg identisch ist. (Vgl. dazu die bei Löcher 1997 angegebene Literatur.); Brustbild nach links, ohne Hände, vor ehemals grünem, verbräuntem Grund. Er hat braune Augen und Haar. Er trägt einen braunen Rock mit schwarzem Pelzkragen und ein schwarzes Barett. (Das Bild ist stark fragmentiert und zeigte im originalen Zustand womöglich die Hände des Dargestellten.) - Zwei Inschriften.Kat. Slg. Oettingen-Wallerstein 1826 u. 1827, Nr. 176. - Moritzkapelle 1829 - 1846, Nr. 130. - Waagen 1843, S. 197, Nr. 130. - Lotz 2, 1862, S. 338, Nr. 130. - Moritzkapelle 1878 u. 1880, Nr. 152. - Kat. 1882, Nr. 197; 1885, Nr. 202; 1893, Nr. 231. - Kat. Braune 1909, Nr. 199. - Thieme-Beker, Bd. 22, 1928, S. 464. - Kat. Lutze u. Wiegand 1937, S. 79. - Aufsess 1963, S 13.Kurt Löcher: Germanisches Nationalmuseum: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Stuttgart 1997, S. 364.