© Eberhard Havekost Estate, Galerie Gebr. Lehmann

Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/The UnseenGemäldeGm2574,0Kunst u. Kunsthandwerk 20. u. 21. Jh.6<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor lido:type="Person"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">46412</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">http://d-nb.info/gnd/119329719</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AKL (aow)">https://aow.degruyter.com/artist/_40371147</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Havekost, Eberhard</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:nationalityActor lido:sortorder="1"><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">deutsch</lido:term></lido:nationalityActor><lido:vitalDatesActor><lido:earliestDate lido:type="geschätztes Datum">1967.10.12 Dresden</lido:earliestDate><lido:latestDate lido:type="geschätztes Datum">2019.07.05 Berlin</lido:latestDate></lido:vitalDatesActor><lido:genderActor xml:lang="de">männlich</lido:genderActor></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>2008Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Öl auf Leinwand</lido:displayMaterialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>Gm2574,1; Gm2574,2; Gm2574,3; Gm2574,4; Gm2574,5; Gm2574,6Sechsteilige Gemäldeserie. Fünf der grisailleartigen Gemälde zeigen insgesamt vier Gipskopien von Fragmenten päpstlicher Grabmäler in der südlichen Sakristei (sog. Revestiaire in der dritten Etage des Tour Saint-Laurent) neben der Großen Kapelle von Clemens VI. im Papstpalast von Avignon. Das fünfte Bild der Serie zeigt ein modernes Hotellbett. Tl. 1: Grabmal Clemens V. Tl. 2: Grabmal Innozenz VI. Tl. 3: Grabmal Urban V. Tl. 4: Grabmal Clemens VI. Tl. 5: Modernes Hotelbett mit Bettzeug Tl. 6: Grabmal Clemens VI. „Was mich bei den Papstbildern interessiert hat, war die Liegeposition, die Horizontale. Die Kontemplation durch Liegen und die Kontemplation durch das Religiöse. Es ist doch ein recht seltsamer Vorgang, jemanden zur Schau gestellt beim Liegen anzuschauen, jeman­den im Profil erhöht liegen zu sehen. Eine Person, die liegend in den Offspace blickt. Der gebaute große Kirchenraum über ihr reklamiert den unbegrenzten Raum dahinter. Die lie­gende Person im Profil, von der Seite gesehen, blickt in diesen unendlichen Raum hinein. So wird sie eine symbolische Figur oder ein Stellvertreter für diese Art von Abstraktion. Kommt die Wichtigkeit dadurch zustande, daß das jemand für alle macht? Ich habe ver­sucht, diese Inszenierung zu verstehen: ein Sarkophag aus Marmor mit dem Abbild eines Toten in einem großen Raum; der Kirchenraum im Verhältnis zum lebensgroßen Abbild eines Menschen." (Eberhard Havekost, 2008)1Deutsch18.09.2026Neben einem modernen Hotelbett zeigt die Serie Grabfiguren der Gegenpäpste aus Avignon. Havekost fotografierte ihre Gipskopien im dortigen Papstpalast. Er legt die mediale Transformation der Figuren seit ihrer Entstehung im 14. Jahrhundert bis in die Gegenwart offen. In diesem Zeitraum von gut 700 Jahren haben sich die Funktion und die Darstellung der Figuren mehrfach geändert. Das Hotelbett ironisiert die sakrale Inszenierung der Grabmale, erinnert aber auch daran, dass jeder Mensch sterblich ist.2Englisch18.09.2026Alongside a modern hotel bed, the series features tomb figures of the antipopes from Avignon. Havekost photographed their plaster casts in the Papal Palace there. He reveals the media-driven transformation of the figures from their creation in the 14th century to the present day. Over this period of just over 700 years, the function and depiction of the figures have changed repeatedly. The hotel bed satirizes the sacred staging of the tombs, but also serves as a reminder that every human being is mortal."The Unseen" - Bilder von Eberhard Havekost im Dialog mit Objekten von Gerhard Richter, Ausstellungstext Kunstparterre, München 2008."Aus Lust am Schauen und Diskutieren"
http://www.kunstparterre.de/zimmer.html [11.06.2008].Grabach, Tilo. „Eberhard Havekost: The Unseen, sechsteilige Gemäldeserie“. In Body. Aspekte des Körperlichen. Werke aus der Sammlung Spengler, herausgegeben von Tilo Grabach und Judith Höchstötter, Kat.Nr. 150a-f. Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2026. Ausstellungskatalog, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg.