Beschreibung
Großformatiges querrechteckiges Gemälde. Auf ein beinahe die gesamte Bildfläche überspannendes bräunliches Papier ist mit breitem sichtbaren Pinselduktus sehr pastos Farbe aufgetragen. Das rechte untere Viertel des Gemäldes ist in schwarz mit folgenden Worten bedruckt: "AUCH DIES IST EINE MALEREI // AUCH DIES IST EINE MALEREI / - AUCH DIES IST EINE MALEREI // SCHWARZE MALEREI / - AUCH DIES IST EINE MALEREI // SELBSTBILDNIS / - AUCH DIES IST EINE MALEREI // BLATT PAPIER / - AUCH DIES IST EINE MALEREI // AUCH DIES IST EINE MALEREI // // AUCH DIES IST EINE MALEREI // AUCH DIES IST EINE MALEREI / - AUCH DIES IST EINE MALEREI // SCHWARZE MALEREI / - AUCH DIES IST EINE MALEREI // AUCH DIES IST EINE MALEREI // SELBSTBILDNIS // BLATT PAPIER". Rechts unten findet sich außerdem, einer Bezeichnung gleich, der Aufdruck: "PEINTURE D'APRES LE «PORTRAIT D'UN PEINTRE D'APRES EL GRECO» DE PICASSO". Hiermit verweist Rémy Zaugg auf das Gemälde "Portrait d'un Peintre (d`après El Greco)" aus dem Spätwerk Pablo Picassos.
Das Gemälde ist Teil der zwischen 1973 und 1990 entstandenen Serie "Ein Blatt Papier".
Zaugg selbst schreibt über sie: "Das Objekt dieser Auseinandersetzung ist ein Bild, das ich 1973 gemacht habe. Die Befragung des Bildes hat seitdem stattgefunden und dauert heute noch an. Verschiedenen Gesichtspunkte, unterschiedliche Positionen sowie sinnliche und geistige Annäherungen, verschiedenen Seh- und Betrachtungsweisen, verschiedene Verständnisse und Projektionen haben sich im Laufe der Jahre herausgebildet und abgelöst, verdichtet und aufgelöst. Die aufeinanderfolgenden Wahrnehmungen dieser Auseinandersetzung mit dem Bild wurden auf verschiedene Leinwände gemalt, wo sie sich präzisierten, entwickelten, wandelten." (Zaugg 1992, S.