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Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/parapylon BGemäldeGm2611Kunst u. Kunsthandwerk 20. u. 21. Jh.1<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor lido:type="Person"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">46953</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">http://d-nb.info/gnd/119274957</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AKL (aow)">https://aow.degruyter.com/artist/_40110478</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Fries, Pia</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:vitalDatesActor><lido:earliestDate lido:type="geschätztes Datum">1955.10.06 Luzern</lido:earliestDate></lido:vitalDatesActor><lido:genderActor xml:lang="de">weiblich</lido:genderActor></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>2020Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements>H: 200cm; B: 140cm; T: 6 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements><lido:extentMeasurements>Gemälde mit Montagen</lido:extentMeasurements></lido:objectMeasurements></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Öl und Siebdruck auf Sperrholz</lido:displayMaterialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>Ein Exemplar des Kupferstichs „Herkules Farnese“ von Hendrick Goltzius wird in der Graphischen Sammlung aufbewahrt (Inv. Nr. K20413).Gemälde, das sich im Spannungsfeld zwischen Abstraktion und Gegenständlichkeit bewegt. Pia Fries spielt mit der Schichtung von Ölfarbe und Siebdruck. Bemalte und bedruckte Zonen verdecken sich dabei bisweilen gegenseitig vollständig, stellenweise gibt die obenliegende Schicht Blicke auf darunterliegende Schichten frei. Auch der Einsatz der Farbe hat einen fast spielerischen, experimentellen Charakter. Der Farbauftrag variiert zwischen lasierenden und pastosen Bereichen. Deutlich zu erkennen ist in vielen Bereichen ein breiter, gestischer Pinselduktus. Die verwendete Farbpalette reicht von kräftig leuchtenden Farben bis hin zu sanften, lasierend aufgetragenen Pastelltönen. Bei den gedruckten Motiven handelt es sich um stark vergrößerte Fragmente des historischen Kupferstichs „Herkules Farnese“ von Hendrick Goltzius (1558-1617). parapylon B gehört zu einer ganzen Reihe von Werken Pia Fries, die das Œuvre Goltzius paraphrasieren. Fries setzte sich dabei mehrfach mit dem Blatt „Herkules Farnese“ auseinander, unter anderem für ihre Serie „disloziert“. parapylon B ist Teil der Serie "parapylones".1Deutsch17.09.2026parapylon B gehört zu einer Werkreihe, in der sich Pia Fries mit Hendrick Goltzius‘ (1558–1617) Kupferstich Herkules Farnese auseinandersetzt. Sie dekonstruiert die Vorlage und überträgt vergrößerte Fragmente im Siebdruck auf ihre Gemälde. Herkules verkörpert übermenschliche Kräfte und gilt als Heroe. Statt seines idealisierten muskulösen Körpers nutzt die Künstlerin hier nur seine Keule. Sein Fehlen lädt dazu ein, neue gegenwärtige Heldenbilder mit anderen körperlichen Eigenschaften und Fähigkeiten zu imaginieren.2Englisch17.09.2026parapylon B is part of a series of works in which Pia Fries engages with Hendrick Goltzius’s (1558–1617) engraving Hercules Farnese. She deconstructs the original and transfers enlarged fragments onto her paintings using screen printing. Hercules embodies superhuman strength and is regarded as a hero. Instead of his idealized, muscular body, the artist uses only his club here. His absence invites us to imagine new, contemporary images of heroes with different (physical) characteristics and abilities.Pia Fries. Herkules Farnese, Ausst.Kat. C. G. Boerner. Düsseldorf 2022.Pia Fries. Farnese, Ausst. Kat. MILES McENERY GALLERY 2021, New York 2021. Abrufbar unter: https://www.milesmcenery.com/publications/pia-fries [08.11.2023]Deborah Bürgel: Nachahmung und Wettstreit – Zu den Kupferstichen von Hendrick Goltzius. In: Hendrick Goltzius und Pia Fries: Proteus und Polymorphia. Bearb. von. Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. Tübingen 2017, S. 27-34.Hendrick Goltzius und Pia Fries: Proteus und Polymorphia. Bearb. von. Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. Tübingen 2017.Niklaus Oberholzer: Pia Fries sieht Hercules Farnese, in: Journal 21.ch vom 13.2.2023, URL: https://www.journal21.ch/artikel/pia-fries-sieht-herkules-farnese [22.11.2023].Veronika Hebben: Proteus der Kunst: Vom Spranger- und Knollenstil zu den italienisch beeinflussten >Meisterstichen<. In: Hendrick Goltzius und Pia Fries: Proteus und Polymorphia. Bearb. von. Freundeskreis Museum Kurhaus und Koekkoek-Haus Kleve e.V. Tübingen 2017, S. 37-39.Pia Fries. Fabelfakt. Bearb. von Gunda Luyken. Ausst. Kat. Kunstpalast Düsseldorf. Köln 2019.Höchstötter, Judith. „Pia Fries: parapylon B“. In Body. Aspekte des Körperlichen. Werke aus der Sammlung Spengler, herausgegeben von Tilo Grabach und Judith Höchstötter, Kat.Nr. 72. Verlag des Germanischen Nationalmuseums, 2026. Ausstellungskatalog, Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg.