Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Jüngstes GerichtGemälde, TafelgemäldeGm270Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="Person"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">36</lido:actorID><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="GND">https://d-nb.info/gnd/1152216147</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Unbekannt</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>um 1530<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Schwaben; unbekannt</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 135,8 cm; B. 175, 7 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Malerei auf Tannenholz (Abies sp.)</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Die Darstellung des Jüngsten Gerichts auf Einzeltafeln für Kirchen und Rathäuser war üblich als Mahnung an den Gläubigen, an seine letzte Stunde und an das Heil seiner Seele zu denken. Es mahnte die Richter, gerecht zu richten und alle irdische Rechtsprechung nur als eine vorläufige zu betrachten (LCI 4, 1972, Sp. 513 - 523 -"Weltgericht". - Craig Harbison: The Last Judgement in Sixteenth Century Northern Europe: A Study of the Relation between Art and Reformation. New York, London 1976. - Lexikon der Kunst, Bd. 3, 1991, S. 573-576). Das Gemälde weist den Weltenrichter als Christus mit den Wundmalen aus. Der Maler verzichtete auf den Beisitz der Apostel und auf geschriebene Textstellen, wie sie noch um 1500 bei Darstellungen des Jüngsten Gerichts geläufig waren (Gm 520, Werkstatt des Michael Wolgemut, aus der Ratsstube des Nürnberger Rathauses, vgl. Lutze u. Wiegand 1937, S. 133-134, Abb. 129). Ikonographische Besonderheiten sind es, dass gegenüber einer still bittenden Muttergottes Johannes der Täufer mit offenem Mund und "redenden" Händen argumentiert und dass die Trompeter-Engel nicht allgemein zum Gericht rufen, sondern dass bereits die Farbe ihrer Instrumente - gold und schwarz - zwischen den Seligen und den Verdammten unterscheidet.siehe Magdalene Gärtner. In: Kurt Löcher: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 462.; Das Schema der Anordnung entspricht Dürers Holzschnitt B.52 aus der Kleinen Passion.; Christus in der Glorie thront als Weltenrichter auf dem doppelten Regenbogen, zu seinen Füßen die Weltkugel. Kreuznimbus und Wunden weisen auf seinen Erlösertod hin. Von ihm gehen auf seiten der Seligen die Lilie, auf seiten der Verdammten das Schwert aus, dieses wie üblich mit gegen Christus gerichteter Spitze. Links kniet Maria, rechts Johannes der Täufer, beide fürbittend. Johannes trägt ein kamelhaargefüttertes Gewand. In den Wolken Engel mit dem "INRI" beschrifteten Kreuz und solche, die mit Signalhörnern zum Gericht rufen. Links unten empfängt Petrus, der den Schlüssel zum Paradies hält, die Seligen. In der Mitte zwei aus ihren Gräbern Auferstehende, deren einer vom Erzengel Michael mit dem Flammenschwert verteidigt, der andere vom Teufel am Strick in die Hölle gezerrt wird. Rechts die Verdammten mit einer Kette zusammengeschlossen in der von rasendem Feuer erfüllten Hölle. Unten der Höllenhund.Essenwein, August von: Katalog der im germanischen Museum befindlichen Gemälde. Nürnberg 1882, Nr. 217.Seidlitz, Woldemar: Berichte und Mittheilungen aus Sammlungen und Museen, über staatlicher Kunstpflege und Restauration, neue Funde. Germanisches Nationalmuseum. Gemäldegalerie. In: Repertorium für Kunstwissenschaft. Bd. 6, 1883, S. 71.Essenwein, August von: Katalog der im germanischen Museum befindlichen Gemälde. Nürnberg 1885, Nr. 222.Janitschek, Hubert: Geschichte der deutschen Malerein (=Geschichte der deutschen Kunst, Bd. 3). Berlin 1890, S. 394--395.Schmidt, Wilhelm: Wolf Huber und M. Grünewald. In: Zeitschrift für bildende Kunst, Neue Folge Jg. 3, 1892, S. 117.Essenwein, August von: Katalog der im germanischen Museum befindlichen Gemälde. Nürnberg 1893, Nr. 253.Friedländer, Max J.: Literaturbericht. Heinrich Alfred Schmid: Matthias Grünewald. In: Repertorium für Kunstwissenschaft, Bd. 17, 1894, S. 474.W. Schmidt 1894: Grünewald; Wiederabdruck 1933, S. 93.Reber, Franz von: Geschichte der Malerei vom Anfang des 14. Jahrhunderts bis Ende des 18. Jahrhunderts. München 1894, S. 247.Rieffel, Franz: Grünewald-Studien V. In: Zeitschrift für christliche Kunst, Jg. 10, 1897, S. 170.Friedländer, Max J.: Literaturbericht. Malerei. Martin Schaffner von Siegfried Graf Pückler-Limpurg. In: Repertorium für Kunstwissenschaft, Bd. 23, 1900, S. 234.Bock, Franz: Die Werke des Matthias Grünewald (=Studien zur deutschen Kunstgeschichte, Heft 54). Straßburg 1904, S. 108--111.Braune, Heinz: Katalog der Gemäldesammlung des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. Nürnberg 1909, Nr. 270.Gebhardt, Carl: Literaturbericht. Malerei. Katalog der Gemäldesammlung des Germanischen Nationalmuseums in Nürnberg. In: Repertorium für Kunstwissenschaft, Bd. 32, 1909, S. 540.Schmid, Heinrich A.: Die Gemälde und Zeichnungen von Matthias Grünewald. Straßburg 1911, S. 282--283, Tf. 38c.Glaser, Curt: Zwei Jahrhunderte deutscher Malerei. von den Anfängen der deutschen Tafelmalerei im ausgehenden vierzehnten bis zu ihrer Blüte im beginnenden sechzehnten Jahrhundert. München 1916, S. 246, Anm. 2.Eßwein, Hermann/Hausenstein, Wilhelm: Das Bild. Atlanten zur Kunst VIII--IX: Das deutsche Bild des XVI. Jahrhunderts. München 1923, S. 23--24, Abb. S. 80.Lutze,Eberhard/Wiegand, Eberhard: Kataloge des Germanischen Nationalmuseums Nürnberg: Die Gemälde des 13. bis 16. Jahrhunderts. Text- und Bildband. Leipzig 1937, S. 17.Il demoniaco nell' arte. Ausst. Rom 1952.Löcher, Kurt: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum. Stuttgart 1997, S. 462--464.