Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Flügelbilder eines Eligius-Altars mit Szenen aus der Legende des hl. EligiusGemälde, AltarflügelGm319Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">58</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Monogrammist I</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>1520<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Regensburg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results><XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>12</RoomId><RoomDescription>Ausstellungsraum</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 71,3 cm; B. 53,2 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Malerei auf Lindenholz (Tilia sp.) - Perlstab unten</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Lt. Löcher handelt es sich (Forschungsgeschichte vgl. bei Löcher 1997) bei den vorhandenen Tafeln um die Darstellung von Teilen, meistens Wundertaten, aus der Legende des Hl. Eligius, die sich, seine posthumen Wundertaten ausgenommen, im Augsburger Passional von 1471/72 (Der Heiligen Leben und Leiden, anders genannt das Passional, Bd. 1: Winterteil. Nachdruck. Leipzig 1913, S. 183 - 187) nachlesen lässt. Allerdings fehlt die bekannteste Wundertat des Hl. Eligius (er setzt einem störrischen Pferd den Fuß wieder an, den sein Geselle abgeschnitten hatte, um es zu beschlagen) und auch die geläufige Darstellung des Heiligen in der Goldschmiedewerkstatt (Künstle 1926, S. 194 - 198; - LCI 6, 1974, Sp. 122 - 127). Man darf daraus lt. Löcher, wie es Stange tat, auf ein ursprünglich umfangreicheres Bildprogramm schließen. Außerdem ergab sich aus der Legende natürlich - für die Bilder des Patrons der Goldschmiedezunft - die Vermutung (Pfeiffer 1965), sie einem von der Regensburger Goldschmiedezunft in Auftrag gegebenen Altar zuzuordnen.gemeinsame Zustandsbeschreibung für Gm 317 - Gm 319 und Gm 321 - Gm 323 und spezielle Zustandsbeschreibung für Gm 319 siehe Anna Bartl. In: Kurt Löcher: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 413, 416.; Bei Gm 319 handelt es sich gemeinsam mit Gm 317 und Gm 318, sowie Gm 320 bis Gm 324 um acht Tafeln, die vermutlich zu einem Altar aus Regensburg gehören. Über den Hersteller sowie über weitere zugehörige Teile des gleichen Altars herrscht noch Unklarheit. Durch die Perlstäbe, die bei den Tafeln entweder nur am oberen oder nur unteren Rand angebracht sind, läßt sich - zusammen mit der überlieferten zeitlichen Abfolge der dargestellten Handlungen - immerhin eine Reihenfolge und teilweise die geometrische Anordnung der acht Tafeln vorstellen.; Der Heilige Eligius heilt einen Besessenen (drittes Bild): eine von acht Tafeln eines Altars, deren Zuordnung auf die Flügel und deren Seiten nach wie vor diskutiert wird. Eligius beschwört den Teufel. In Gestalt eines geflügelten Feuersalamanders entweicht dieser dem Mund des Besessenen, der mit verdrehten Gliedern vor ihm steht. Eligius trägt den bischöflichen Ornat, das sind die weißleinene Albe, die am Oberarm sichtbare Dalmatik, das den Hals umschließende Amikt und das Pluviale, ein mit Zierborten versehener und am Hals mit einer Schließe zusammengehaltener Radmantel, dazu die Mitra und den Bischofsstab mit einer kunstvoll gearbeiteten Krümme. Landschaftlicher Schauplatz mit geschichteten Felsen.1Deutsch24.07.2008Sammelkommentar: Die Tafeln schildern Szenen aus dem Leben des Patrons der Gold- und Hufschmiede. Die obere Reihe zeigt seine Mutter während der Schwangerschaft und zwei Wunderheilungen. Die untere Reihe zeigt ein weiteres Wunder sowie die Taufe und den Tod des Bischofs. Besondere Aufmerksamkeit gilt der Schilderung der Schauplätze. Sie dokumentieren ein großes Interesse an der Natur- und Architekturdarstellung. Motivisch wie stilistisch steht der namentlich unbekannte Maler seinem lokalen Vorbild Albrecht Altdorfer sehr nahe.2Englisch24.07.2008Summary: Side Panels of an Eligius Altarpiece with Scenes from the Legend of Saint Eligius. Painting on limewood. The panels describe scenes from the life of the patron of goldsmiths and blacksmiths. The top row depicts his mother during her pregnancy and two miracles of healing. The bottom row depicts another miracle as well as the baptism and death of the bishop. Particular attention has been given to the depiction of the settings. They attest to a great interest in portraying Nature and architecture. The unknown painter has borrowed heavily, in terms of style and choice of motif, from Albrecht Altdorfer, the regional master.Regensburg im Mittelalter. Kat. der Abteilung Mittelalter im Museum der Stadt Regensburg. Hrsg. von Martin Angerer. Regensburg 1995, Nr. 13.6, S. 96--97.Löcher, Kurt: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 412--418 mit älterer Literatur.Renaissance. Barock. Aufklärung. Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. von Daniel Hess und Dagmar Hirschfelder. (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Band 3) Nürnberg 2010, S. 415.

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