Hallo welt!
http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Der Heilige Eligius heilt einen BlindenGemälde, AltarflügeltafelGm320Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">59</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">I, Monogrammist</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>1520<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">wohl Regensburg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 71,4 cm, B. 52, 4 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Malerei auf Lindenholz (Tilia sp.); Perlstab oben</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Lt. Löcher handelt es sich (Forschungsgeschichte Löcher 1997) bei den vorhandenen Tafeln um die Darstellung von Teilen, meistens Wundertaten, aus der Legende des Hl. Eligius, die sich, seine posthumen Wundertaten ausgenommen, im Augsburger Passional von 1471/72 (Der Heiligen Leben und Leiden, anders genannt das Passional, Bd. 1: Winterteil. Nachdruck. Leipzig 1913, S. 183-187) nachlesen lässt. Allerdings fehlt die bekannteste Wundertat des Hl. Eligius, wobei der Heilige einem störrischen Pferd den Fuß wieder anansetz, den sein Geselle abgeschnitten hatte, um es zu beschlagen, und auch die geläufige Darstellung des Heiligen in der Goldschmiedewerkstatt (Künstle 1926, S. 194-198 - LCI 6, 1974, Sp. 122-127). Man darf daraus lt. Löcher auf ein ursprünglich umfangreicheres Bildprogramm schließen. Außerdem ergab sich aus der Legende natürlich - für die Bilder des Patrons der Goldschmiedezunft - die Vermutung (Pfeiffer 1965), sie einem von der Regensburger Goldschmiedezunft in Auftrag gegebenen Altar zuzuordnen.Gemeinsame Zustandsbeschreibung für Gm 317 bis Gm 324 siehe unten. Spezielle Zustandsbeschreibung für Gm 320 siehe unten.; Das Gemälde gehört vermutlich mit Gm 317 bis Gm 319, sowie Gm 321 bis Gm 324 zu den acht Tafeln, die einem Altar aus Regensburg bilden. Über den Hersteller sowie über weitere zugehörige Teile des gleichen Altars herrscht noch Unklarheit. Durch die Perlstäbe, die bei den Tafeln entweder nur am oberen oder nur am unteren Rand angebracht sind, läßt sich - zusammen mit der überlieferten zeitlichen Abfolge der dargestellten Handlungen - immerhin eine Reihenfolge und teilweise die geometrische Anordnung der acht Tafeln vorstellen.; Der Heilige Eligius heilt einen knienden Blinden, indem er dessen Augenlid mit dem Finger berührt. Weitere Bresthafte und andere Männer wohnen als Zeugen der Wundertat bei. Vom Ornat des Bischofs ist hier die Dalmatik, ein auf beiden Seiten mit einem Schlitz bis in Ärmelhöhe versehenes Obergewand, deutlich zu sehen. Architektur mit gequaderten Wänden und Tonnengewölben.Kurt Löcher: Germanisches Nationalmuseum. Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Stuttgart 1997, S. 412-418 mit älterer Literatur.