Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Die Bürger von Regensburg wollen den Hl. Wolfgang aus der Klause zurückholenGemäldeGm325Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">60</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Stetter, Wilhelm</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>un 1510/1515<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Straßburg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H: 118,4 cm; B: 90,7 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Malerei auf Fichtenholz (Picea sp.)</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Die Legende des Hl. Wolfgang erzählt ausführlich das Augsburger Passional von 1471/72 (Der Heiligen Leben und Leiden anders genannt das Passional. Bd. 1, Winterteil. Leipzig 1913, S. 76 - 79): Der Heilige, als Bischof von Regensburg amtierend, begab sich mit einem frommen Bruder in die Abgeschiedenheit des Salzburger Landes, wo er ein entbehrungsreiches Leben führte. Als er nach einer festen Wohnstatt suchte, fand er ein Beil, das er so weit warf, wie er eben konnte. An der Stelle, wo er das Beil wiederfand, baute er ein Kirchlein. Der Teufel, der beim Bau geholfen hatte, ließ sich von dem Heiligen den ersten versprechen, den er vor der Kirche treffen würde. Als er statt des erhofften Pilgers einen Wolf vorfand, fuhr er mit zornigem Geschrei davon. Ein Jäger erkannte in dem Klausner den Bischof von Regensburg wieder. Die Regensburger schickten Geistliche und Ratsherren zu dem Heiligen. Sie fielen auf ihre Knie nieder und grüßten ihn und nahmen ihn mit sich zurück. - Der Maler stattete den Klausner, als der der Hl. Wolfgang im Salzburger Land lebte, mit den Insignien seines geistlichen Amtes aus; zum Jäger s.o. unter Beziehungen; zu weiteren Detailschilderungen Löcher a.a.O.Zustandsbeschreibung siehe unten; Vermutlich handelt es sich bei Gm 325 um einen Altarflügel. (Andere Gemälde unklar.); Ein gleichfalls Stetter zugeschriebenes, nicht näher bezeichnetes Gemälde mit der Predigt Johannes des Täufers (Straßburg, Musèe des Beaux-Arts; Abb. 253 bei Buchner 1950) enthält dieselben Kompositionselemente, vergleichbare Gruppenbildungen und offenbar auf dieselben Studien zurückgehende landschaftliche Formationen und Details der Vegetation.; Die gewählte Darstellung/Kennzeichnung des Jägers auf Gm 325 findet man häufig in der Druckgraphik der Dürerzeit, zumal in den Holzschnittbildern zu den für Kaiser Maximilian I. geschaffenen Publikationen "Theuerdanck" und "Weißkhunig" (Abbildungen der Holzschnitte in: Kaiser Maximilians Theuerdank. Faksimileausgabe. Mit Beiträgen von H. Engels, E. Geck und H. Th. Musper. Stuttgart 1968; Kaiser Maximilians I. Weißkunig. Hrsg. von H. Th. Musper in Verbindung mit Rudolf Buchner, Heinz-Otto Burger und Erwin Petermann, 2. Bde. Stuttgart 156). In einem Geheimen Jagdbuch (Eigenhändige Handschrift des Kaisers; fol. 178 r bis 190 r aus dem Sammelband 2834 der Österreichischen Nationalbibliothek in Wien, hrsg. von Theodor von Karajan, Wien, 1881, 2. Aufl.) Sprach der Kaiser Empfehlungen für Kleid und Ausrüstung des Jägers aus. (Statt der empfohlenen "grau und grünen Kleider" trägt der gemalte Jäger allerdings solche in leuchtenden Farben.); Der heilige Bischof kniet außerhalb der Kapelle vor einem aufgeschlagenen Buch. Von den vier Männern, die ihn zur Rückkehr nach Regensburg bewegen wollen, ist der mittlere durch Kleidung, Hifthorn und Hund als Jäger ausgewiesen, der Knieende durch die Tonsur als Geistlicher. Im Hintergrund wirft der Heilige eine Axt ins Tal und bezeichnet damit den Ort, der zum MIttelpunkt seines späteren Kultes - St. Wolfgang am Abersee - werden sollte. Er schlägt Wasser aus dem Fels. Der Teufel entführt einen Wolf.Stiassny 1908, S. 426, Abb. S. 427. - Guby 1929, S. 89 - 92, Abb. 59. - Hugelshofer 1930, S. 53 - 54, Tf. 32, Abb. 2. - Kat. Lutze u. Wiegand 1937, S. 49 - 50, Abb. 274. - Baldass 1946, S. 59, 75, Abb. 157. - Thieme-Becker, Bd. 37, 1950, S. 455. - Buchner 1950, S. 322. - Kunst und Kultur 1952, Abb. S. 97. - Stange 1964, S. 84 - 86, Abb. 126; 1971, S. 84, 143, Abb. 155. - Ausst. Berlin-Ost 1989: Dasein und Vision, Kat.Nr. C 22, Abb. S. 118. - Farber 1996, S. 643. - Kurt Löcher: Germanisches Nationalmuseum: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Stuttgart 1997, S. 481 - 483.