Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Eine von zehn Tafeln des Mindelheimer SippenaltarsGemälde, AltarbildGm889Gemälde bis 18001<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">25</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Strigel, Bernhard (1460-1528)</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>um 1505/06<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Memmingen</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>13</RoomId><RoomDescription>Ausstellungsraum</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 80,5 cm; B. 55,9 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results>Die Darstellungen der Hl. Sippe beruhten auf der im 12. Jahrh. entstandenen Trinubiumslegende. (Max Förster: Die Legende vom Trinubium der Hl. Anna. In: Probleme der englischen Sprache und Kultur (Festschrift Johannes Hoops). Heidelberg 1925, S. 105 - 130. - Karl Künstle: Ikonographie der christlichen Kunst. Freiburg i. Br. 1928, S. 328 - 332. - Mane Mitgau: Die Heilige Sippe in Legende und Darstellung. In: Genealogie. Deutsche Zeitschrift für Familienkunde, Bd. 6. Neustadt a. d. Aisch 1962/63, S. 546 - 551. - LCI 4, 1972, Sp. 163 - 168 ("Sippe, Heilige"). - Esser 1986, mit Lit. - Setzler 1993.) Sie besagte, daß die Hl. Anna nach ihrer Ehe mit Joachim noch zweimal verheiratet war und eine große Schar von Nachkommen besaß. Das Neue Testament selbst lieferte mit Matthäus 27, 56, Markus 15, 40 und Johannes 19, 25, die Voraussetzung. Die Verehrung der Hl. Anna und ihrer Sippe, deren Mitglieder fast alle Heilige waren und die dementsprechend auch einzeln angerufen werden konnten, erreichte im 15. Jahrh. ihren Höhepunkt. Aus dem Indulgenzbrief vom 6. Juni 1505 (München, Bayerisches Staatsarchiv, Fasc. 54) geht hervor, daß Barbara von Rechberg die Annenkapelle damals restaurieren und teilweise neu ausstatten ließ. Baum (1914) brachte den Altar-Auftrag mit diesem Datum in Verbindung. 1501 war Ulrich von Frundsberg gestorben, Barbara Rechberg starb 1505. Da ihre Tochter Agnes von Frundsberg auf der Predella bereits mit dem Allianzwappen Wildenstein-Frundsberg dargestellt ist, muß der Altar vor 1506 in Auftrag gegeben und 1505 noch in Arbeit gewesen sein. Das Tridentiner Konzil 1545 - 63 verbot später die Trinubiumslegende. Der von Baum 1914 zusammengestellte Stammbaum der Hl. Sippe, wie ihn der Mindelheimer Altar zeigt, folgt der Legenda aurea des Jacobus de Voragine. Die Eltern der Anna, Ysaschar und Susanna, erscheinen üblicherweise unter den Namen Stollanus und Emerentia. Joachim, Cleophas und Salomas sind der erste, zweite und dritte Ehemann der Anna. Esmeria, Mutter der Elisabeth, Großmutter Johannes des Täufers und Urgroßmutter des Hl. Servatius, ist Annas jüngere Schwester. - Zu Details der Darstellung (Möbel!) siehe Löcher 1997.gemeinsame Zustandsbeschreibung für Gm 254--Gm 259 und Gm 888--891 und spezielle Zustandsbeschreibung für Gm 889 siehe Magdalene Gärtner. In: Kurt Löcher: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 491, 494.; Gm 889 ist eine von zehn im GNM als Gm 254 bis Gm 259 und Gm 888 bis Gm 891 vorhandenen Tafeln des Mindelheimer Sippenaltars aus der Annenkapelle, einem Anbau der Pfarrkirche St. Stephan in Mindelheim: Es handelt sich um einen gemalten Flügelaltar ohne geschnitzten Schrein. Geöffnet zeigt er die Hl. Anna und ihre nächsten Angehörigen, ihre Eltern, ihren Gatten Joachim und ihre beiden späteren legendären Ehemänner, ihre Kinder und Enkel, im geschlossenen Zustand die Familie und Nachkommen ihrer Schwester Esmeria. - Mitteltafeln: Gm 258 (oben links), Gm 257 (oben rechts), Gm 255 (unten links) und Gm 254 (unten rechts); linker Flügel: Gm 890 (innen oben), -, GM 256 (außen oben) und Gm 889 (außen unten); rechter Flügel: Gm 259 (innen oben), -, Gm 891 (außen oben) und Gm 888 (außen unten). - Die fehlenden Tafeln (innen unten) sind die Stifterbildnisse von Ulrich und Barbara von Frundsberg (Ulm, Stadtmuseum).; Eine von 10 im GNM vorhandenen Tafeln des Mindelheimer Sippenaltars: Es handelt sich um einen gemalten Flügelaltar ohne geschnitzten Schrein. Geöffnet zeigt er die Hl. Anna und ihre nächsten Angehörigen, ihre Eltern, ihren Gatten Joachim und ihre beiden späteren legendären Ehemänner, ihre Kinder und Enkel, im geschlossenen Zustand die Familie und Nachkommen ihrer Schwester Esmeria. - Gm 889 ist vom linken Flügel die untere Hälfte der Außenseite: Eliud und Memelia mit Servatius: Der Knabe Servatius greift zum Buch in den Händen der Mutter, aus dem ihn die Eltern unterrichten. Goldgrund mit punziertem Rhombenmuster. - Inschriften auf Spruchband und Gewändern.1Deutsch30.07.2008Sammelkommentar: Die Tafeln stammen vom Retabel der Annenkapelle in der Pfarrkirche St. Stephan in Mindelheim. Die Kapelle war Grablege der Familien Rechberg und Frundsberg. Den Auftrag erhielt Bernhard Strigel, ein angesehener, mehrfach auch für Kaiser Maximilian I. tätiger Maler. Die Altartafeln zeigen die Hl. Sippe und damit die legendenhafte Verwandtschaft der Familie Christi. Die Generationen erscheinen nicht mehr im genealogischen Verband. Strigel lenkt den Fokus auf die Darstellung der einzelnen Familien. Die christliche Erziehung der Kinder sowie das Lesen und Schreiben stehen im Mittelpunkt. Die Familie wird zur zentralen Institution von Erziehung und Bildung. Die Altarbilder nehmen damit die neuen Vorstellungen des Humanismus und der Reformation vorweg.2Englisch30.07.2008Summary: Ten Panels of the Mindelheim Altarpiece of the Holy Kinship. Painting on fir. The panels are from the altarpiece of the St. Anne's Chapel in Mindelheim parish church. The chapel was the burial place of the Rechberg and Frundsberg families. Bernhard Strigel, who painted these panels, also frequently worked for Emperor Maximilian I. The altarpiece panels display the Kinship of Christ, the legendary members of the Family of Christ. The generations no longer appear as a genealogical grouping. Instead, Strigel focuses on individual families. Raising children as Christians as well as teaching them to read and write become the main objectives. The family becomes a central institution for education and upbringing. The altarpiece panels thus anticipate the new ideas of Humanism and the Reformation.Otto, Gertrud: Bernhard Strigel. München 1994, S. 26--30.Rettich, Edeltraud: Bernhard Strigel. Herkunft und Entfaltung seines Stils. Diss. Freiburg i. Br. 1965, S. 50--79.Löcher, Kurt: Die Gemälde des 16. Jahrhunderts. Germanisches Nationalmuseum Nürnberg. Stuttgart 1997, S. 487--497 mit älterer Literatur.Mit Milchbrei und Rute. Familie, Schule und Bildung in der Reformationszeit. Ausstellung im Germanischen Nationalmuseum. Bearbeitet von Daniel Hess. Nürnberg 2005, S. 27--28 und Nr. 2, S. 87--88.Renaissance. Barock. Aufklärung. Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. von Daniel Hess und Dagmar Hirschfelder. (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Band 3) Nürnberg 2010, S. 50--51, 417.

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