Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Becher aus SilberHG13351Kunsthandwerk II (1500-1800)<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">3313</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Trinkgerät</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Becher</lido:term></lido:classification></results>1<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor lido:type="Person"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">2043</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Mösch, Gottfried Andreas</lido:appellationValue></lido:nameActorSet><lido:nationalityActor lido:sortorder="1"><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">deutsch</lido:term></lido:nationalityActor><lido:genderActor xml:lang="de">männlich</lido:genderActor></lido:actor><lido:roleActor lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorRoleId">1</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Goldschmied</lido:term></lido:roleActor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>um 1730/1740<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Kulmbach</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>2</BuildingId><BuildingDescription>02 Kartäuserbau</BuildingDescription><FloorId>02</FloorId><FloorDescription>2.UG</FloorDescription><RoomId>12</RoomId><RoomDescription>Depot</RoomDescription><AltNames><AlternativeName>Kunsthandwerk bis 1800</AlternativeName></AltNames></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements>H. 6,8 cm; Dm. Lippe 6,0 cm; Dm. Fuß 4,3 cm; Gewicht ca 50g</lido:displayObjectMeasurements></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Silber, getrieben, graviert, teilvergoldet</lido:displayMaterialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>Der kleine konischer Becher aus Silber steht auf einem schmalen, vergoldeten Standring. Auch die relativ breite, oben leicht profilierte Lippenzone sowie das Innere des Bechers sind vergoldet. Die weißsilberne Wandung ist mit einer umlaufenden gravierten Szene geschmückt, die offenbar die Rast einer vornehmen Reitergruppe vor einer Schenke oder einem Bauernhaus zeigt. Die Darstellung kombiniert mehrere Einzelszenen: Eine Magd mit Schenkkanne in der Hand, reicht einem Reiter ein Römerglas, eine vornehme Dame zu Pferd unterhält sich mit einem abgestiegenen Reiter, der sein Tier am Zügel hält und eine Frau, die ein Bündel auf dem Kopf trägt, steht neben einer weiteren sitzenden Landbewohnerin, die sich zusammen mit Kindern an einem großen Korb zu schaffen macht. Hunde, die die Reiter begleiten, deuten darauf hin, dass es sich um eine Jagdgesellschaft handelt. Das seit dem späteren 17. Jahrhundert aus der niederländischen Genremalerei geläufige Sujet ist vermutlich einer oder mehreren druckgraphischen Vorlagen entnommen, die bislang nicht identifiziert werden konnten. Auf der Bodenunterseite wurden das vermutlich auf den ehemaligen Besitzer hindeutende Monogramm »ACH« und das Datum 1763 eingraviert. Neben einem Zentrierpunkt sind zudem der Kulmbacher Silberbeschaustempel und das Meisterzeichen des Goldschmieds Gottfried Andreas Mösch (1698–1749) zu sehen. Mösch war Begründer einer in Kulmbach und Bamberg bis in das beginnende 19. Jahrhundert wirkenden Goldschmiedefamilie. Er wurde in Kulmbach 1714 Bürger und stieg in der städtischen Gesellschaft bis in das Amt des Bürgermeisters auf. Auch wenn man den Werkstätten der einzelnen Familienmitglieder aufgrund ihrer langen Nachweisbarkeit sicher einigen wirtschaftlichen Erfolg zuschreiben darf, sind Werke aus ihrer Produktion kaum erhalten. Der kleine Becher stellt damit eines der seltenen Zeugnisse der süddeutschen Goldschmiedekunst außerhalb der großen Zentren dar und belegt gleichzeitig das solide, hohe Niveau, auf dem auch hier gearbeitet wurde. Scheffler, Wolfgang: Goldschmiede Oberfrankens. Daten. Werke. Zeichen. Berlin-New York 1989, S. 158, Nr. 125 und S. 168-169, Nr. 133. (zu den Marken und zum Goldschmied)Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 2015, S. 284-285 (Erwerbsbericht, Ralf Schürer)