Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/KeulenglasBecher oder Humpen aus GlasHG3277Kunsthandwerk II (1500-1800)<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">3290</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Trinkgerät</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Glasbecher</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Glashumpen</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Keulenglas</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Passglas</lido:term></lido:classification></results>1Vermutlich zwischen 1840 und 1860<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Thüringen (?)</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 14,2 cm; Dm. (Fuß) 7,0 cm; Dm. (Lippe) 5,4 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Glas, hohlgeblasen</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Vergleichbar; Das Glas gehört in eine Reihe gleichartiger Erzeugnisse mit ähnlichen Merkmalen, drei solcher Gläser im Bestand des ehemaligen gewerbemuseums Nürnberg (GNM-Bestand LGA); Inventarnummer(n): LGA6710; Inventarnummer(n): LGA6716; Inventarnummer(n): LGA6721; Auffällig leichtes, sehr dünnwandiges Trinkglas mit ausgestelltem, gewölbten Fuß, der Körper von einem Boden mit relativ geringen Durchmesser ausgehend in zunächst konkaver, nach ca. halber Höhe konvexer Kurvenlinie sich nach oben erweiternd, die Lippe dann wieder mäßig zurückgeführt ("Keulenglas"). Hellgrüne, blasige Masse. Der Fuß aus der Glasblase geformt, durch Verwärmung geglätteteter Lippenrand. Boden relativ hoch aufgestochen mit unterseitiger Heftnarbe. Ein gekniffter Faden umrundet auf ca. ein Drittel der Gefäßhöhe in drei eng beieinander liegenden Spiralwindungen den Körper und wird dann ohne Unterbrechung ca. zwei Drittel der Höhe weitergeführt, wo er ebenfalls in drei Windungen das Glas umläuft. - Gläser dieser Art werden meist vom 16. bis in das 18. Jahrhundert datiert. Allerdings häufen sich Indizien dafür, dass es sich eher um historistische Erzeugnisse des 19. Jahrhunderts handelt (s. Schaich 2013).Schaich, Dieter: Original, Nachahmung oder Fälschung? Zur Datierung einer Glasform, dem 16. und 17. Jahrhundert zugeschrieben. In: Der Glasfreund. Zeitschrift für Glassammler 48, August 2013, S. 26-30.Schaich, Dieter: Kleine, grüne Keulengläser – Original, Nachahmung oder Fälschung? Überlegungen zur Datierung einiger deutscher Glasformen des 16. und 17. Jahrhunderts. In: Dedo von Kerssenbrock-Krosigk (Hrsg.): Glasklar. Festschrift für Helmut Ricke. Petersberg 2013, S. 66-75, hier S. 68 u. Abb. 6 (mit falscher Inv.Nr. HG 3270)Schaich, Dieter : Deutsche Formgläser des 16. und 17. Jahrhunderts? Beobachtungen und Überlegungen zu einer Neudatierung. In: Annales du 20e congrès de l'Association Internationale pour l'Histoire du Verre 2015. Romont 2017 (S. 498-505), S. 498-488 u. Abb. 2