Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/SchleifkanneKanne aus Zinn / ZunftgerätHG5157Kunsthandwerk I (bis 1500)<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">4911</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AAT-DE">http://www.aat-deutsch.de/aat/detailseite/?id=300198808</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Kanne</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">vessels for serving drinks (en)</lido:term></lido:classification><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="2"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">3328</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Gefäß</lido:term></lido:classification><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="3"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">3306</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Zunftgerät</lido:term></lido:classification></results>1um 1500<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Breslau</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>3</BuildingId><BuildingDescription>03 Ehrenhalle</BuildingDescription><FloorId>1</FloorId><FloorDescription>EG</FloorDescription><RoomId>05</RoomId><RoomDescription>Lapidarium</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">Höhe gesamt 54 cm; Breite unten 28,5 cm; Breite gesamt 34,5 cm; Durchmesser Fuß 19,8 cm; Durchmesser Rand 15,0 cm (gemessen 13.8.2018)</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Kanne: Zinn, gegossen, getrieben, graviert
Zapfhahn, Ausguss und Kugelfüße: Messing</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Die gotische Schleifkanne ruht auf drei stark beschädigten Löwenfüßen, unter die nachträglich noch Kugelfüße aus Messing angebracht wurden. Die schlanke, hohe Wandung ist ursprünglich rund gegossen und dann durch Treibarbeit in facettierte Felder aufgeteilt. Die Mitte umziehen langgestreckte sechseckige Flächen, die oben und unten von gegenständig angeordneten, fünfeckigen Facetten eingefaßt werden. Die Gravierungen der Mittelzone zeigen eine Kreuzigung Christi, Maria, Johannes und sechs weitere Heilige unter reichen Maßwerkbaldachinen. Die kleineren Felder oben und unten sind dagegen mit unterschiedlichen Themen verziert; man sieht dort neben Halbfiguren des Erlösers und einiger Apostel verschiedene weltliche Gestalten wie die eines Herrschers mit Turban, türkische Krieger, Landsknechte und Putten. Auch auf dem flachen, ebenfalls in neun Felder geteilten Deckel sind Putten, Drachen, Greife und Mischwesen graviert. Der Bandhenkel endet unten in einem Drachenkopf. Die stark beschädigte Daumenrast zeigt zwei gegenständige Löwen. Oberhalb der Bodenplatte wurde auf der Vorderseite nachträglich ziemlich roh ein Ausgußhahn aus Messing angebracht. Die Schleifkanne ist um 1500 in Breslau entstanden. Auf dem Henkelrücken ist das Gefäß mit drei Zinnmarken versehen: zweimal mit dem Buchstaben W für Wroclaw und einmal mit dem Johanneshaupt in einem Kreis..Massé, Henri Jean Louis Joseph: Pewter Plate. A historical and descriptive Handbook. London 1904, S. 134.Hintze, Erwin: Schlesische Zinngießer (Die deutschen Zinngießer und ihre Marken, Bd. 4). Leipzig 1926, Nr. 136Haedeke, Hanns-Ulrich: Zinn. In: Keysers Kunst- und Antiquitätenbuch. Heidelberg 1957, Abb. 203Wühr, Hans: Altes Zinn. Darmstadt 1961, Abb. 1Dolz, Renate: Antiquitäten- Zinn. München 1970, Taf. nach S. 32. - Haedeke, Hanns-Ulrich: Zinn. Braunschweig 1973, S. 68, Abb. 73Maué, Hermann: Eine spätgotische Zunftkanne im Germanischen Nationalmuseum. In: Anzeiger GNM 1976, S. 47-55Bildführer GNM 1977, Nr. 183Thormann, Dagmar: Zunftzinn und Zunftsilber im Germanischen Nationalmuseum. Nürnberg 1991, S. 62-64 u. Abb. 27-28Zum Vergleich: Layh, Wolfgang: Die Dürrenmungenauer Abendmahlskanne aus der Zeit um 1500. In: Heimatkundliche Streifzüge: Schriftenreihe des Landkreises Roth, Bd. 26 (2007), S. 76-87. - Rumpf, Max: Deutsches Handwerkerleben und der Aufstieg der Stadt. Stuttgart 1955, Abb. 40, Silberner Willkommkrug aus Schlesien. - Gröber, Karl: Alte deutsche Zunftherrlichkeit. München 1936, S. 82, Abb. 85, Zinnerne Schleifkanne der Breslauer Seiler, von 1511.Zünftig! Geheimnisvolles Handwerk 1500-1800. Hrsg. von Thomas Schindler, Anke Keller, Ralf Schürer. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 2013, S. 80f., Kat.Nr. 1.11 (Ralf Schürer).Geschichtsbilder. Die Gründung des Germanischen Nationalmuseums und das Mittelalter. Kat. Germanisches Nationalmuseum, Nürnberg (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums 4). Hrsg. von Jutta Zander-Seidel/Anja Kregeloh. Nürnberg 2014, Kat.-Nr. 131.

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