Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Schmuckkabinett mit Eisen- und KupferbeschlägenHG7440Kunsthandwerk II (1500-1800)<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">3312</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Kästchen</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Kästchen</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Kabinett</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Schmuckkästchen</lido:term></lido:classification></results>11um 1560<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">vermutlich Augsburg oder Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>2</BuildingId><BuildingDescription>02 Kartäuserbau</BuildingDescription><FloorId>02</FloorId><FloorDescription>2.UG</FloorDescription><RoomId>12</RoomId><RoomDescription>Depot</RoomDescription><AltNames><AlternativeName>Kunsthandwerk bis 1800</AlternativeName></AltNames></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 21,5 cm; Br. 21 cm; T. 14,5 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Holz; Eisen, geätzt; Kupfer, vergoldet, graviert</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Schlüssel nicht erhalten.Der Kasten ist in seiner Grunddisposition eine verkleinerte Ausbildung eines Schreibkabinetts wie es sich beispielsweise in den Sammlungen des Madrider Escorials erhalten hat (Baarsen 2000). Einige ähnlich gearbeitete weitere Kästchen sind in verschiedenen Sammlungen nachzuweisen: - Wartburg-Stiftung, Eisenach (vgl. Schuchardt 1998; Harms 2010) - Rijksmuseum Amsterdam (vgl. Baarsen 2000) - Sammlungs Hanns Schell, Graz (vgl. Berger 1998) - Museum füt Kunst und Gewerbe (Saldern 1972) Weitere Exemplare im Kunsthandel nachweisbar: - Hampel Fine Art Auctions, Versteigerung 28.6.2003, Los 1737 - Hampel Fine Art Auctions, Versteigerung 24.9.2004, Los 586 (ehemals Slg. Grothe, vgl. Wiewelhove 2003, S. 34-35) - Sotheby's New York, Versteigerung 31.5.1995, Los 77) Ein weiteres Vergleichsexemplar angeblich ehemmals im Besitz von Alice Caraman-CHimay, Prinzessin Borghese.Das Kabinett, das vermutlich zur Aufbewahrung von Schmuck oder ähnlichen wertvollen Gegenständen bestimmt war, ist eine mit Metallplatten und –beschlagelementen verkleidete Holzkonstruktion auf rechteckigem Grundriss, deren Fassade annähernd quadratisch ausgebildet ist. Das obere Drittel des Kastens ist als separates Fach ausgebildet, das von oben her über die aufklappbare Deckplatte zugänglich ist, in den unteren beiden Dritteln befindet sich hineter der nach unten wegklappbaren Front eine Einrichtung aus insgesamt zehn kleinen Schubladen: Zwei jeweils die Hälfte der Gesamtbreite einnehmende Laden sind untern angeordnet, daüber eine mittlere mit annähernd quadratischem Querschnitt, um diese herum insgesamt sieben kleinere Laden. Der Frontdeckel ist verschließbar (Schlüssel nicht erhalten). Sämtliche Außenflächen sind mit Eisenplatten belegt, die als Träger eines geätzten Maureskenornaments dienen. Die Kanten sind mit vergoldeten Kupferleisten mit graviertem Dekor verstärkt, die einen Rahmen um die Eisenplatten bilden. Das obere Drittel der Front, das als separate Fläche ausgebildet ist, wird von einem durchbrochenen Dekorbeschlag überfangen, in den Zwickeln des Frontdeckels, der Seitenwände, der Rückwand und der Deckplatte sitzen weitere in Durchbruchsarbeit gefertigte Dekorelemente. Die Mitten werden jeweils von einem gegossenen Medaillon bzw. an den Seitenwänden jeweils von einem massiven Tragegriff eingenommen. Die Einzelflächen ähneln in der Disposition damit Bucheinbänden des 16. Jahrhunderts, deren Lederflächen ebenfalls oft mit geschnittenem Maureskenornament bedeckt und an Ecken und in der Mitte mit Metallbeschlägen besetzt sind. Auch die Innenseiten des oberen Kastens sind mit Metall-, in diesem Fall Messingplatten beschlagen, die gravierte Mauresken zeigen, auf der Innenseite der Deckplatte ist eine Darstellung des Verkaufes Josephs durch seine Brüder eingraviert. Die Fronten der Schubladenkastens und die Stirnseiten der von einem Rahmen aus geschwärztem Holz umkleideten Stirnseiten der Laden und die Innenseite des Frontdeckels sind ebenso mit graviertem Messingbleich verkleidet. Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 1910, S. 66, 68-69 (Erwerbsanzeige mit Abb.)Saldern, Axel von: Ausgewählte Werke aus den Erwerbungen 1962 – 1971. Festgabe für Lise Lotte Möller zu ihrem 60. Geburtstag am 18. November 1972. Kat. zur Ausstellung Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg 13. Oktober bis zum 19. November 1972 Hamburg 1972, Kat. 93 (Jörg Rasmussen; Vergleichsexemplar)Deutsche Kunst und Kultur zwischen Mittelalter und Neuzeit aus dem Germanischen Nationalmuseum in Nürnberg. Katalog zur Ausstellung des Germanischen Nationalmuseums im National Museum of Western Art Tokyo vom 3. Juli bis 26. August 1984. Nürnberg 1984, Kat. 68Berger, Ewald: Prunkkassetten. Europäische Meisterwerke aus acht Jahrhunderten (Kataloge der Hanns Schell Collection/Graz, Bd. 1). Stuttgart 1998, Kat. 95 (Vergleichsexemplar)Baarsen, Reinier: 17th-century cabinets. Zwolle – Amsterdam 2000, S. 2-4, 63 (Vergleichsexemplar)Wiewelhove, Hildegard (Hrsg.): Kostbar und geheimnisvoll ... Miniaturmöbel und Schatzkästchen. Sammlung Grothe. Kat. zur Ausstellung Museum Huelsmann Bielefeld 28.11.2003 - 28.3.2004. Bielefeld 2003, S. 34-35 (Vergleichssexemplar)Harms, Mirja: Die Restaurierung eines unerforschten Kleinods aus dem Besitz der Stiftung Wartburg in Eisenach (http://www.hawk-hhg.de/kulturgut/kulturgut_164854. php. Eingestellt 7.5.2010, zuletzt abgerufen 2.3.2014)