Hallo welt!
Hallo welt!
http://objektkatalog.gnm.de/objekt/GläserkühlerJA20Volkskunde-Spielzeug-Judaica<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">6354</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="JMBerlin">Obj 8.4</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Festtagszubehör</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Schabbat-Zubehör</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Pessach-Zubehör</lido:term></lido:classification></results>11. Hälfte 18. Jahrhundert<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg (?)</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>13</BuildingId><BuildingDescription>13 Südbau</BuildingDescription><FloorId>01</FloorId><FloorDescription>1.UG</FloorDescription><RoomId>07</RoomId><RoomDescription>Depot</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements>H. 23,5 cm, Dm. 33,6 cm</lido:displayObjectMeasurements></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Messing, gegossen, getrieben, gepunzt, graviert</lido:displayMaterialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>andere Inventarnummer: HG 636"Die runde Messingschüssel steht auf drei profilierten Kugelfüßen. An der stark gebauchten Wandung sind zwei Löwenköpfe angebracht, denen jeweils ein Ring als Tragehenkel durch das Maul geführt ist. Die Schüssel hat einen siebenfach gelappten Rand mit einer kräftig geschweiften Kante und sieben tiefen, rundgeformten Einschnitten. Außen ist der Rand mit verschlungenen Ornamenten vor rauh gepunztem Grund verziert. In die Einschnitte hängte man Weingläser so an ihren Stielen ein, dass die Kuppa im eisgekühlten Wasser eintauchte und die Gläser bis zum letzten Augenblick kühl blieben. Gleichzeitig konnte das Kühlwasser auch zum Ausspülen der Gläser vor dem Nachschenken dienen. Gläserkühler dieser Form entstanden im 17. Jahrhundert in England als Variante von Kühlgefäßen, in denen auch Weinflaschen gekühlt wurden. Von England aus verbreitete sich dieses auch „monteith“ genannte Kühlgefäß in ganz Europa und verlor erst im Laufe des 19. Jahrhunderts seine Bedeutung, als es üblich wurde, die Gläser direkt auf den Tisch zu stellen. Die drei eingravierten hebräischen Buchstaben deuten auf eine Verwendung des Kühlgefäßes in einem wohlhabenden jüdischen Haushalt hin. Hier fand es sicherlich keine tägliche Verwendung, denn Eis war ein kostbares Luxusgut, sondern wurde wohl insbesondere bei den herausgehobenen Mahlzeiten des Sabbat- und des Sederabends benutzt." (Michael Eissenhauer, 1988) „INSCHRIFT (HEBR. ABBREVIATUR) (unaufgelöst) נ''אה“ (Bernhard Purin, 2025) Bernhard Purin und Claudia Selheim: Judaica. Menschen und Objekte: In: Bestandskatalog des Germanischen Nationalsmuseums, Nürnberg 2025. S. 121.Synagoga. Ausst.Kat. Frankfurt am Main 1961, Nr. 327 (dort als Sederschüssel bezeichnet)Siehe der Stein schreit aus der Mauer. Geschichte und Kultur der Juden in Bayern. Hrsg. von Bernward Deneke. Ausst.Kat. Germanisches Nationalmuseum. Nürnberg 1988, S. 156.allgemein: Alain Gruber: Gebrauchssilber des 16. bis 19. Jahrhunderts. Fribourg, Würzburg 1982, S. 222-228.Kunst- und Alterthums-Sammlungen des germanischen Nationalmuseum zu Nürnberg. Abteilung fürallgemeine Lebensumstände, Kirchen- und Staatswesen. Leipzig, Nürnberg 1856a, S.41.