Vitrinentext
Seit Ende des 11. Jh. waren kleine Bronzekreuze im liturgischen Gebrauch. Man verwendete Sie als Standkreuze auf Altären und als Vortragekreuze bei Prozessionen. Im Hochmittelalter erfolgte die Herstellung wohl allein in klösterlichen Gießhütten. Formale Gemeinsamkeit der romanischen Stücke ist der Viernageltyp des scheinbar stehenden Christus. Erst der Dreinageltyp der Gotik markiert Leiden und Tod eindeutig.
