Beschreibung
Kleiner silberner Kelch auf sechspassigem Fuß, der sich verjüngt und bis zum Nodus als sechskantiger unterer Schaftabschnitt hochgezogen ist. Er ist vom vasenförmigen Nodus durch eine gerippte Scheibe und ein profiliertes Zwischenstück abgesetzt. Die Verbindung vom Nodus zur Cuppa wird ebenfalls durch ein profiliertes Zwischenstück hergestellt. Die kleine Cuppa ist glockenförmig ausgebildet. Das gesamte Gerät, einschließlich des Kelchinneren ist vergoldet, die Vergoldung schließt die Unterseite des Fußes ein, was auf eine Erneuerung der Metallauflage hinweist. Das Gefäß weist am Lippenrand zwei Silbermarken sowie einen Tremolierstich auf. Die Meistermarke ist die des Nürnberger Goldschmieds Thomas II. Stör (als Meister tätig von 1629-1683), das Beschauzeichen ist das der Stadt Nürnberg.