Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/ReliquienkästchenKG160Kunsthandwerk I (bis 1500)1Anfang 13. Jahrhundert<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Limoges</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>2</BuildingId><BuildingDescription>02 Kartäuserbau</BuildingDescription><FloorId>02</FloorId><FloorDescription>2.UG</FloorDescription><RoomId>12</RoomId><RoomDescription>Depot</RoomDescription><AltNames><AlternativeName>Kunsthandwerk bis 1800</AlternativeName></AltNames></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 14,3 cm; H. Dachteile 5,9-6,0 cm; H. ohne Dach 9,5 cm; L. 15,5 cm; L. Scharnier: 1,8 cm; L. Füße Vorder- und Rückseite 2,0-2,2 cm; L. Füße Seitenteile 1,8 cm, T. 7,5 cm.</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Holzkern; Kupfer, vergoldet, gegossen, graviert, punziert; Email</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Die Vergoldung ist nur noch rudimentär erhalten. Mehrere Nieten fehlen. Emailausbrüche: - Vorderseite: unten links, um den Kopf von Jesus, in der rechten Mandorla oben rechts. - Vorderseite Dach: oben links, große Teile der oberen, linken und rechten Rahmenleisten, im rechten Medaillon rechts des Kopfes des Heiligen, in den Zwickeln zwischen dem rechtem Medaillon und dem Rahmen, zwischen dem mittleren und dem rechten Medaillon, linkes Medaillon: links vom Kopf des Heiligen. - Linkes Seitenteil: links unten zwischen Blütenmedaillon und Säulenbasis. rechtes Seitenteil: zweites Blütenmedaillon von oben rechts. - Rückseite: minimale Ausbrüche in der Rahmung rechts und im mittleren rechten Quadrat. - Rückseite Dach: Rahmung: vor allem an der oberen Leiste.Hausförmiges, auf vier Füßen stehendes Kästchen, die Vorderseite des Satteldachs ist nach oben aufklappbar. Der Kern des Gehäuses besteht aus massivem Eichenholzbrettern, über ihn sind vollflächig Kupferplatten mit Grubenschmelz gelegt. Die sichtbaren Kupferflächen waren ursprünglich offenbar durchgehend vergoldet. -- Auf der Vorderseite das Kastens wird an zentraler Stelle Christus , flankiert von zwei Figuren, gezeigt. Die seitlichen Figuren sind wegen des Erhaltungszustandes nicht eindeutig bestimmbar, anhand von vergleichbaren Arbeiten kann auf Maria und Johannes geschlossen werden (s. Fogg 1958). Die drei Gestalten sind von Mandorlen umschrieben. Um Christus gruppiert sind vier kleine Medaillons mit den Köpfen der Evangelistensymbole vor hellgrünen Emailgrund. Auf der vorderen Deckelseite sind korrespondierend der Frontseite drei Dreiviertelgestalten von Heiligen in kreisrunden Medaillons dargestellt. Alle Figuren der Vorderseite sind (ursprünglich) goldfarben aus dem Emailgrund reserviert, die Binnenzeichnung ist durch Ziselierung bzw. Gravur hergestellt, die Köpfe aus der Oberfläche tretend im Relief gebildet. Der Kopf Christi aufgrund eines brachialen Eingriffs (Einbau eines Schlosses) zerstört. Die Figuren stehen vor einem tiefblauen Grund, der die Mandorlen bzw. Kreise ausfüllt, der allgemeine Hintergrund ist in hellerem Blau gehalten. Ornamentale Details zeigen außerdem Weiß, Hellblau, Türkis und Rot. -- Die Seitenflächen zeigen vor einem mittelblauen Grund je einen stehenden Heiligen unter einem durch einen zeltförmigen Turm bekrönten Rundbogen. Ein grüner Balken teil den Hintergrund, in den überdies in kreirunden Medaillons Kreuzblumen in verschiedenen Farben gesetzt sind. -- Die Rückseite ist sowohl am Kasetn wie am Dach durch türkisfarbene Streifen in zahlreiche Quadrate aufgeteilt, in denen verschiedenfarbige Kreuzblumen stehen.August Essenwein: Einige kirchliche Gefäße in der Sammlung des germanischen Museums. In: Anzeiger für Kunde der deutschen Vorzeit. 16. Jg, H. 3 (März 1869), (S. 61-65), S. 62-63.August Essenwein: Katalog der im germanischen Museum befindlichen Kirchlichen Einrichtungsgegenstände und Geräthschaften. (Originale.) Nürnberg 1871, S. 12, Nr. 160.Hans Leonhard Brenner: Das Reliquienkästchen aus Sand im Germanischen Nationalmuseum. In: Romerike Berge. Zeitschrift für das Bergische Land. 41. Jg., H. 4 (November 1991), S. 1-3. und Heft 23, 2017, S. 11.