Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Seitenteil eines ReliquienschreinsKupferplatte mit GrubenemailKG161Kunsthandwerk I (bis 1500)1Anfang 13. Jh.<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Limoges</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>1</FloorId><FloorDescription>EG</FloorDescription><RoomId>15</RoomId><RoomDescription>Sammlung</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 12,3 cm; B. 5,6 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Kupfer, vergoldet, graviert, punziert; Grubenschmelz; Edelsteine</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Der oberste der fünf noch 1856 erwähnten Edelsteine (bzw. Glasflüsse) fehlt. Ausgebrochenes Email: zwischen den Füßen der Figur, links und rechts unten, an der Rahmung vor allem oben.Das Seitenteil ist die oben dreieckig geschlossene "Giebelseite" eines einst hausförmigen Kästchens. Unten sind die zwei Füße mit einem gravierten Rautenmuster versehen. Auf ihnen ist je ein türkisfarbener Stein im Cabochonschliff in einer Zargenfassung befestigt. Zwei weitere Steine (Granate) mit facettiertem Schliff sind in weiteren Zargen etwa auf mittlerer Höhe der Platte befestigt. Die Steinapplikationen sind spätere Zutaten. -- Die Fläche ist in verscheidenfarbigem Grubenschmelz mit kupfer- bzw. goldfarben stehenden Reserven gestaltet. In Reserve dargestellt ist eine stehende Heilige, die in der linken, verhüllten Hand ein Buch hält und die rechte im Redegestus erhoben hat. Zwei Streifen in Türkis bilden den Hintergrund für die Figur, der Rest ist mit dunkelblauem Email gefüllt in das pro Seite drei runde Medaillons eingestellt sind, die mit unterschiedlichen Farbkreisen gefüllt sind. Die mittleren Medaillons zeigen dieselben Farben wie der Nimbus der Figur.1Deutsch2006Die hausförmigen Reliquienkästchen (lat. reliquiae, Überreste) offenbaren deutlich die Merkmale der Arbeiten aus Limoges. Blau und Grün beherrschen die Farbpalette. Die heute oft blanken Kupferoberflächen waren einst vergoldet. Rankenwerk oder geometrische Muster durchziehen den blauen Grund. Die stereotypen Bilder sitzen meist in runden oder passförmigen Medaillons.Mittelalter. Kunst und Kultur von der Spätantike bis zum 15. Jahrhundert (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 2). Nürnberg 2007, S. 177, S. 412, Kat. 278, Abb. 402.Maué, Hermann: Zur Entwicklung des Emails. In: Email International. Ausstellung im Kunstverein Coburg e. V. Coburg 1981, (S. 13--16), S. 15, Nr. 3.Zum Vergleich: Gauthier, Marie-Madeleine : Emaux Limousins Champlevés des XIIe, XIIIe et XIVe siécles. Paris 1950, Taf. 30.Essenwein, August: Katalog der im germanischen Museum befindlichen kirchlichen Einrichtungsgegenstände und Gerätschaften. Nürnberg 1871, Nr. 161.Das Germanische Nationalmuseum. Organismus und Sammlungen. Zweite Abtheilung. Kunst- und Alterthums-Sammlungen. Nürnberg 1856, S. 127.

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