Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/KelchKelch aus SilberKG516Kunsthandwerk I (bis 1500)1um 1230<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Hildesheim (?)</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>1</FloorId><FloorDescription>EG</FloorDescription><RoomId>17</RoomId><RoomDescription>Sammlung</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 14,7 cm; D.(Fuß) 13,5 - 13,7 cm; D.(Kuppa) 12 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Silber, vergoldet; Filigran, Niello</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>KG 516 - KG 517; Kelch und Patene aus Kloster MarienseeKelch aus vergoldetem Silber mit rundem Fuß, abgeplattetem Nodus und weiter, annähernd halbkugeliger Schale, deren Rand etwas nach außen gebogen ist. Vier aus Silber getriebene, runde, mit niellierten Hintergründen versehene Medaillons sind dem Fuß, teilweise zum Nodus hin gebogen, aufgelegt. Drei von ihnen zeigen alttestamentarische Szenen (Tod Abels, Opferung Isaaks, Opfer aus Wein und Brot des Melchisedeks), die als typologische Vorläufer auf das Motiv des vierten hinweisen, den Opfertod Christi. Zum Fußrand hin sitzen in den Zwickeln kleinere Medaillons mit Brustbildern von Aposteln und Propheten, denen in der Karwoche zu lesende Texte am Rand zugeordnet sind. Bilder und Inschriften laufen, teilweise in Spiegelschrift, auf die zentrale Szene der Kreuzigung zu. Der Knauf ist mit Rankenfiligran überzogen, dessen Weinmotiv ebenfalls auf die Eucharistie weist. Das Filigran umschließt sechs flache Zapfen mit Niello-Medaillons: Oberhalb der Kreuzigungsszene ist Christus als Weltenrichter dargestellt, auf den übrigen Rotuli das Opferlamm und die Evangelistensymbole. Zum Kelch gehörig die Patene KG517. Beide stammen aus der Kirche des ehemaligen Zisterzienserinnenklosters Mariensee bei Hannover, das nach der Reformation 1543 als evangelisches Frauenkloster weiter bestand. 1873 gelangten Kelch und Patene über den Hannoveraner Maler und Kunsthistoriker Carl Oesterley in das GNM.1Deutsch2006Das Hauptbild am Fuß zeigt die Kreuzigung. Drei weitere Medaillons mit Bibelszenen und Inschriften spielen auf Jesu Opfertod an. Die Schriften sind auf die Kreuzigung gerichtet, zwei Texte erscheinen daher spiegelverkehrt. Passend zum Kelch ist der Brotteller, die Patene, gearbeitet. Sie konnte wie ein Deckel aufgelegt werden.Mittelalter. Kunst und Kultur von der Spätantike bis zum 15. Jahrhundert (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 2). Nürnberg 2007, S. 16, 302, Abb. 270, S. 303, 304, 429, Kat. 424 a,b.Heinrich der Löwe und seine Zeit. Herrschaft und Repräsentation der Welfen 1125--1235. Ausst.Kat. Herzog Anton Ulrich-Museum, Braunschweig. München 1995, Bd. 1, Nr. G 37 m. Abb.Skubiszewski, Piotr: Die Bildprogramme der romanischen Kelche und Patenen. In: Metallkunst von der Spätantike bis zum ausgehenden Mittelalter (Schriften der frühchristlich-byzantinischen Sammlung, I). Hrsg. von Arne Effenberger. Berlin 1982, S. 198--267, Nr. 38, Abb. 58.Meyer, Erich: Spätromanische Abendmahlskelche in Norddeutschland. In: Jahrbuch der Preußischen Kunstsammlungen, Bd. 53, 1932, S. 163-181, hier S. 166.

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