Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/VortragekreuzVortragekreuz aus KupferKG591Kunsthandwerk I (bis 1500)113. Jh.; 15.Jh. (Rückseite)<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Italien (Rückseite); Limoges</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>1</FloorId><FloorDescription>EG</FloorDescription><RoomId>15</RoomId><RoomDescription>Sammlung</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 57,2 cm; B. 29 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Kupfer mit Grubenschmelz; Silber, getrieben; Bronze, gegossen, vergoldet; Holzkern</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Provenienz; Das Objekt war Teil der Sammlung Eelking, die unter der Zugangsregisternummer 1880/ 8294 a erworben wurde.; Holzkern mit Kupferplatten in Limousiner Grubenemail und getriebenen Silberplatten mit vergoldeten Bronzereliefs belegt. Das an den Enden dreipassig sich erweiternde Kreuz ist auf einen kupfervergoldeten Knauf montiert. Die Vorderseite des Kreuzes ist mit fünf Limousiner Emailplatten belegt: in der Mitte eine kreuzförmige, sich im Kreuzungspunkt zu einem Oval erweiternde Platte mit der darauf befestigten gegossenen Figur des Gekreuzigten; an den beiden Enden der waagrechten Kreuzarme die Evangelistensymbole des Markus (links) und Johannes (rechts), am oberen Ende die gegossene Figur eines männlichen Heiligen, unten die einer weiblichen Heiligen, beide auf ornamental mir Rosetten gegliedertem Emailgrund. Die Platte, auf der Christus montiert ist, zeigt ein grünes Kreuz, die seitliche ist ebenfalls durch konzentrische Farbkreise auf mittelblauem Grund belebt. Oberhalb des Nimbus befindet sich der Titulus mit den Buchstaben IHS. Christus, mit Augen aus Glasperlen, ist mit einem blauen Lendenschurz bekleidet; als Gürtelschließe dient ein türkisfarbener Stein. Der Emailgrund ist vorwiegend mittelblau, die sonst verwendeten Farben sind hellblau, dunkelblau, hellgrün, dunkelgrün, gelb, rot sowie weiß. Die Rückseite ist mit Silberblech beschlagen, in das mit regelmäßigem Muster Lilien getrieben sind. Im Kreuzungspunkt die fast vollplastisch gegossene, vergoldete Figur Christi, sitzend, mit segnend erhobener Rechten, in der linken Hand ein Buch haltend. An den Kreuzenden die vier Evangelistensymbole aus vergoldetem Bronzeguss. Die Schmalseiten sind Silberblech belegt, das regelmäßig mit einem getriebenen (geprägten?) Palmettenmuster verziert ist. Vermutlich italienische Arbeit, die unter Verwendung wesentlich älterer Limousinser Emails angefertigt wurde. Denkbar ist auch, dass das mit den charakteristischen Fleurs-de-Lis geschmückte Silberblech der Rückseite französischen Ursprungs ist.1Deutsch2006Die weit verbreitete Wertschätzung der Limoges-Emails erwies sich auch in ihrer weiteren Verwendung. Vor allem Teile ehemaliger Vortrage- und Altarkreuze kamen auch später zu neuen Ehren. Die beiden Kreuze zeigen, wie Limousiner Kruzifixe des 13. Jahrhunderts aus ihrem ursprünglichen Zusammenhang entfernt und als zentrale Bestandteile wesentlich jüngerer Arbeiten wieder benutzt wurden.Thoby, Paul: Les croix limousines de la fin du XIIe siècle au début du XIVe siècle. Paris 1953, Kat. 69, mit älterer LiteraturFrançois, Geneviève: Répertoire typologique des croix de l'œuvre de Limoges 1190 – 1215. In: Bulletin de la Société Archéologique et Historique du Limousin 121.1993 (S. 85 – 120), S. 116Mittelalter. Kunst und Kultur von der Spätantike bis zum 15. Jahrhundert (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 2). Nürnberg 2007, S. 16, 411, Kat. 272.

Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 8: Dauerausstellung Mittelalter