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Objekt / Inventarnr.: KG605

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Weihrauchfass aus Bronze

Inventarnummer: KG605
Datierung: 1. Hälfte 13. Jh.
Ort: Norddeutschland (?);
Material/Technik: Kupferlegierung (Bronze), gegossen; Kette Eisen
Maße: H. 16,6 cm; D. 10 cm
Sammlung: Handwerksgeschichte
Kunsthandwerk bis 1800
Beschriftung:
Der duftende Rauch, der bei der Verbrennung des Weihrauchharzes entsteht, war schon in antiker Zeit und im jüdischen Ritus Zeichen der Verehrung. Das Christentum übernahm diesen Brauch in seine Gottesdienste. Der Weihrauch wurde unter anderem mit den Gebeten der Gläubigen verglichen, die zu Gott steigen. Geräte zur Verbrennung des Weihrauchs, die Weihrauchfässer, gehörten zur obligatorischen Ausstattung jeder Kirche.
Literatur:
Mittelalter. Kunst und Kultur von der Spätantike bis zum 15. Jahrhundert (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Bd. 2). Nürnberg 2007, S. 16, 406, Kat. 227. — Mende, Ursula: Die mittelalterlichen Bronzen im Germanischen Nationalmuseum. Bestandskatalog. Nürnberg 2013, Kat. 45 — Westermann-Angerhausen, Hiltrud: Die Weihrauchfässer (Bronzegeräte des Mittelalters, Bd. 6; in Vorbereitung).
 
 
3.3.130726