Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Kanne mit Allianzwappen der Nürnberger Familien Scheurl-FüttererKanne aus einem TaufgeschirrKe2838_aKunsthandwerk II (1500-1800)<results><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">3328</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Gefäß</lido:term></lido:classification><lido:classification xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="2"><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalClassificationId">6479</lido:conceptID><lido:conceptID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/uri" lido:source="AAT-DE">http://www.aat-deutsch.de/aat/detailseite/?id=300151343</lido:conceptID><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">Keramik</lido:term><lido:term lido:pref="preferred" xml:lang="de">ceramics (objects) (en)</lido:term></lido:classification></results>11532 (?)<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Faenza oder Cafaggiolo</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<XmlDescription><BuildingId>16</BuildingId><BuildingDescription>16 Galeriebau</BuildingDescription><FloorId>2</FloorId><FloorDescription>1.OG</FloorDescription><RoomId>05</RoomId><RoomDescription>Ausstellungsraum</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements>H. 22,2 cm</lido:displayObjectMeasurements></lido:objectMeasurementsSet><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="2"><lido:displayObjectMeasurements>Dm. 10,2 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements><lido:extentMeasurements>Mündung</lido:extentMeasurements></lido:objectMeasurements></lido:objectMeasurementsSet><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="3"><lido:displayObjectMeasurements>Dm. 11 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements><lido:extentMeasurements>Fuß</lido:extentMeasurements></lido:objectMeasurements></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Majolika, Scharffeuerfarben</lido:displayMaterialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>Ke2838Ensemble mit Ke 2383_b; Bildet mit Ke 2383_b eine Garnitur; Inventarnummer(n): Ke2382_b;Die Beschreibung bezieht sich auf Ke2838_a und Ke2838_b: "Fuß mit eingezogenem, glasiertem Boden. Standgrat unglasiert. Im Schulterbereich ein sehr sorgfältig gearbeiteter kantiger Ausguß entlang des Halses angesetzt. Ausgußmündung gebogt. Gegenständig unterhalb des Randes ein ebenfalls (vier)kantig gearbeiteter Henkel angesetzt und unterhalb des Schwerpunktes angarniert. Henkelende abstehend. Im Innern des Gefäßes am Henkelansatz zwei Löcher eingestochen. Platte mit nahezu planem glasiertem Boden. Ein Wulst als Standring geformt und größtenteils glasiert. Spuren einer Brennhilfe. Die Glasur beider Geschirrteile tendiert leicht zu Rosa. Ein sehr dicht aufgetragener sorgfältig gemalter Dekor in Blau bestehend aus fein gezeichneten Spiralranken, kleinen Blättchen und größeren, in regelmäßigen Abständen platzierten Blüten (Nelken) bedeckt den Fond beider Stücke. Spiegel und Steigbord des Beckens sind durch eine kordelähnliche Borte abgesetzt, im übrigen grenzen immer wieder Doppellinien einzelne Formbereiche ab. Auch die Unterseite des Beckens weist den Blüten-Blättchendekor auf, hier allerdings in etwas größerer Form. Boden und Wandung sind mit großen Einzelblüten verziert. Die Kanne, die in ihrer prägnanten Form an Metallvorbilder erinnert, variiert auf dem Henkelrücken und der Ausgußunterseite den Blütendekor in der Art einer senkrecht aufwachsenden regelmäßig gezeichneten Blattranke. Im Zentrum des Beckens und unterhalb des Ausgusses auf der Kannenwandung ist in kräftigen Farben (Rot, Gelb, Grün) das Allianzwappen der beiden Nürnberger Familien Scheurl und Fütterer aufgemalt. Der Scheuerlsche Panther mit dem vierknotigen Schwanz ist seitenverkehrt widergegeben und neigt sich dem Wappen der Familie Fütterer (heller Sparren vor rotem Grund mit je einem Stern in den Feldern) zu. Die Wappendarstellung im Beckenspiegel ist in einen Vierpaß eingefügt mit dem halben Panther als Helmzier und einem Putto unter den Wappen. Er hält ein rechteckiges Schild in den Händen mit der Inschrift MIHI AUT ADHERE RE DEO BONUM EST CSD. In den Zwickeln des Vierpasses sitzen vier kleine Schilde, das Wappen der Familie Scheurl (heraldisch rechts oben), das der Familie Tucher (heraldisch rechts unten), das der Familie Schmidt (heraldisch links oben) und das der Familie Pfinzing (heraldisch links unten). Als Rahmen fungiert ein dichter Lorbeerkranz. Die Wappendarstellung auf der Kanne weicht etwas ab. Hier hält der Putto das Scheurl-Fütterer-Wappen. Das Schild mit der Inschrift ist etwas darunter platziert. Ein Lorbeerkranz bildet auch hier den Rahmen." (Aus: Glaser 2000, S. 62-63).1Deutsch12.06.2009Sammelkommentar: Italienische Majolika - zinnglasierte und mit Scharffeuerfarben bemalte Irdenware - gehörte im 16. Jahrhundert zum standesgemäßen Hausrat der städtischen Oberschichten. Auch die Nürnberger Patrizier ließen mit ihren Wappen versehene Geschirre anfertigen. Gefäße und Ornament folgten vielfach fern- und nahöstlichen Vorbildern. Die Vorlagen für die Wappen wurden von den Auftraggebern an die Hersteller übermittelt. Im Falle der Scheurlschen Taufgarnitur diente dazu ein Holzschnitt Erhard Schöns.2Englisch12.06.2009Christening Set with the Nuremberg Arms of Alliance of Scheurl-Fütterer. Maiolica with high-temperature underglaze decoration. Summary: In the 16th century the status of the municipal upper classes was also reflected in household items such as Italian maiolica - tin-glazed earthenware painted with high-temperature underglaze decoration. Tableware decorated with coats of arms was also commissioned by Nuremberg patricians. Vessels and ornamentation were often based on patterns from the Far and Near East. The clients sent the makers of the items designs for their coats of arms. A woodcut by Erhard Schön served this purpose for the Scheurl christening set.Renaissance. Barock. Aufklärung. Kunst und Kultur vom 16. bis zum 18. Jahrhundert. Hrsg. von Daniel Hess und Dagmar Hirschfelder. (Die Schausammlungen des Germanischen Nationalmuseums, Band 3) Nürnberg 2010, S. 391, Abb. 362.Glaser, Silvia: Majolika. Die italienischen Fayencen im Germanischen Nationalmuseum. Bestandskatalog. Nürnberg 2000, Nr. 59, S. 62.Rasmussen, Jörg: Italienische Majolika (Kataloge des Museums für Kunst und Gewerbe Hamburg, Bd. 6). Hamburg 1984, Nr. 153, S. 231, Anm. 5.Schiedlausky, Günther: Die Taufgarnitur des Dr. Christoph Scheurl. In: Mitteilungsblatt der Keramikfreunde der Schweiz, Bd. 85, 1973, S. 5--16.Rackham, Bernard: Islamic pottery and Italian maiolica. London 1959, Taf. 22.Liverani, Guiseppe: La maiolica italiana. Mailand 1958, Tafel XLVI.Lane, Arthur: Later Islamic pottery. Persia, Syria, Egypt, Turkey. London 1957, Taf. 29a.Zum Wappen: Röttinger, Heinrich: Erhard Schön und Niklas Stör, der Pseudo-Schön. Zwei Untersuchungen zur Geschichte des alten Nürnberger Holzschnittes. Studien zur deutschen Kunstgeschichte. Strassburg 1925, S. 195--196, Nr. 287.Zur Familie Scheurl: Biedermann, Johann Gottfried: Geschlechtsregister, Nr. CCCCXLI und Nr. CCCCXLIV.Lessmann, Johanna: Italienische Majolika in Nürnberg. In: Silvia Glaser: Italienische Fayencen der Renaissance. Ihr Spuren in internationalen Museumssammlungen. Nürnberg 2004. S. 235-264, insb. S. 239.Baumbauer, Benno mit Marie-Therese Feist und Sven Jakstat (Hg.): Nürnberg GLOBAL 1300-1600. Ausst. Kat. Germanisches Nationalmuseum. Berlin und Boston: Deutscher Kunstverlag 2025. Kat. Nr. 61, S. 234, 236 (Abb.). (Heike Zech).

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