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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Schüssel KeramikKl11050Volkskunde-Spielzeug-Judaica11816<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Hirnheim</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results><XmlDescription><BuildingId>13</BuildingId><BuildingDescription>13 Südbau</BuildingDescription><FloorId>01</FloorId><FloorDescription>1.UG</FloorDescription><RoomId>07</RoomId><RoomDescription>Depot</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 6,7 cm; Dm. 27,1 cm.</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Rötlicher Scherben, innen rotbraun engobiert.
Bemalung in hellgelb, grün und schwarzbraun.</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Schüssel war in viele Einzelteile gebrochen und wurde laienhaft wieder zusammengefügt. Auf der Unterseite wurden dafür Leinenbänder zu Hilfe genommen. Schüssel sehr stark abgenutzt, Engobe zum Teil abgeblättert. Bestoßungen und Abschläge am Rand und am Grat zwischen Steigbord und Fahne.Außen: Ausgearbeiteter Stand mit leicht abgerundeter Oberfläche, zur Mitte hin leicht aufgewölbter Boden. Einschnürung. Wandung im unteren Teil steil ansteigend und wenig konvex gebogt. Einziehung. Wandung setzt sich in flacherem Steigungswinkel fort. Rand breit, nach außen umgeschlagen und mit Rille in der Mitte versehen. Innen: Kleiner, muldenförmiger Spiegel, der in der Mitte etwas aufgewölbt ist. Fließender Übergang in das hohe, mäßig steile und nur wenig konkav gebogte Steigbord. Knick. Sehr steile und konkav gebogte Fahne. Breiter hochgezogener, dann nach außen umgelegter und zweiseitig nach außen abschließender Rand. Bemalung: Spiegel und Steigbord mit sehr großer Blume verziert. Zusätzlich Tupfen und Zackenrand und gefiederte Blätter aufgemalt. Zu beiden Seiten steht aufgeteilt die Jahreszahl 18 16 geschrieben. Unterhalb des Knickes zur Fahne zwei gegenläufige, sich überschneidende schwarzbraune Wellenlinien am Steigbord. Fahne ist hellgelb engobiert und mit Netzmuster gestaltet, das aus sechs umlaufenden rostbraunen Kreislinien und grünen querverlaufenden Pinselstrichen besteht. Rand ist rostbraun gefasst.weiterführend: Erich Meyer-Heisig: Deutsche Bauerntöpferei. Geschichte und landschaftliche Gliederung. München 1955.weiterführend: Joachim Naumann: Hessische Töpferei zwischen Spessart, Rhön und Vogelsberg. Kassel 1975.weiterführend: Walter Stolle: Volkstümliche Keramik aus Hessen vom 18. Jahrhundert bis zur Gegenwart. Dargestellt an Beispielen aus Mittel- und Südhessen. Eine Ausstellung des Hessischen Museumsverbandes. Kassel 1981.weiterführend: Ulf Leinweber: Töpferei des Reinhardswaldes vom 12. bis zum 20. Jahrhundert. Eine Ausstellung des Hessischen Museumsverbandes und der Staatlichen Kunstsammlung. Kassel 1982.