Hallo welt!
http://objektkatalog.gnm.de/objekt/SchüsselKl11291Volkskunde-Spielzeug-Judaica11673<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:place xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:placeID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalPlaceId">673</lido:placeID><lido:namePlaceSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Zittau (?)</lido:appellationValue></lido:namePlaceSet></lido:place></lido:eventPlace></results><XmlDescription><BuildingId>13</BuildingId><BuildingDescription>13 Südbau</BuildingDescription><FloorId>3</FloorId><FloorDescription>2.OG</FloorDescription><RoomId>01</RoomId><RoomDescription>Sammlung</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 6,4 cm; Dm. 30,7 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Fayence; zinnglasiert mit Craquelé, bemalt</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Abschläge und Bestoßungen am Rand, am Knick zwischen Steigbord und Fahne. Vereinzelt kleine Glasurabsprünge im Scherben. Kein exakter Stand.Bestimmung des Scherbens: gelblicher Scherben (?), außen unglasiert. Innen weiß, mit grünlichem Schimmer, zinnglasiert (feines Craquelé). Bemalung in türkisgrün und gelb, Umriss und Binnenzeichnung mangan-violett. Boden in der Mitte leicht aufgewölbt. Nicht einheitlich ausgeprägter, sehr niedriger Stand. Flach ansteigende, nach außen gezogene Wandung (Drehrillen noch erkennbar). Breiter, halbrund nach außen umgeknickter Rand. Innen: Kleiner muldenförmiger, in der Mitte hoch aufgewölbter Spiegel. Fließender Übergang in das flach ansteigende Steigbord. Vorgezogene Kante. Sehr breite, mäßig steile Fahne. Rand, s.o., nach außen umgeknickt. Bemalung: Auf der zinnglasierten Innenseite über Spiegel und Steigbord sich erstreckend ein großer Blumenzweig mit insgesamt drei Blüten in türkisgrün und gelb, eine in der Mitte, die beiden anderen je zur Seite neigend angeordnet. Die beiden seitlichen Blumen ähneln Tulpen, diejenige in der Mitte ist rund. Grüne Blätter und viele kleine Ranken in mangan-violett, ebenso wie die Umrisse und Binnenzeichnungen gekennzeichnet. Dazu die Jahreszahl 1673 geschrieben. Über dem Knick auf der Fahne eine Reihe von kleinen, dicht aneinandergesetzten Halbkreisbögen. Auf der Fahne in einer Linie angeordnet kleine Blätter mit einer kleinen Knospe aufgemalt. Unterhalb des Randes verläuft eine zweite Reihe aus Halbkreisbögen. Eine bisher nicht genauer zu bestimmende Töpferwerkstatt stellte in der 2. Hälfte des 17. Jahrhunderts bis in die 1. Hälfte des 18. Jahrhunderts wahrscheinlich in Zittau (Sachsen) Fayencen mit einer leicht grün schimmernden, weißen Zinnglasur und ausschließlich türkisgrüner, anfangs auch blauer Bemalung her. Die Umrise wurden in Manganviolett gezeichnet. Bei manchen Exemplaren tritt acuh gelb als Verzierung auf. Die Motive sind meist floraler Art, selten Tiermotive. Die Form des Tellers ist wahrscheinlich von Zinngeschirr (breite Fahne) beeinflusst. In der älteren Literatur werden diese Arbeiten als schlesische bezeichnet und einer Töpferwerkstatt bei Görlitz zugeordnet. Konrad Strauss: Schlesische Keramik. Straßburg 1928.Zittauer Fayencen. Ausstellungsbeiblatt Staatliches Museum für Volkskunst Dreden. Dresden 1962Zittauer Fayencen. Ausstellungsbeiblatt Staatliches Museum für Volkskunst Dreden. Dresden 1962.Marianna Mund: Zittauer Fayencen. In: Ethnographica I, 1959; Museum Maraviae Brunense 1959.Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 2: Dauerausstellung Volkskunde
