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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Teller FayenceKl11519Volkskunde-Spielzeug-Judaica12. Hälfte des 18. Jahrhunderts<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Kellinghusen, Stockelsdorf oder Eckernförde (?)</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results><XmlDescription><BuildingId>13</BuildingId><BuildingDescription>13 Südbau</BuildingDescription><FloorId>01</FloorId><FloorDescription>1.UG</FloorDescription><RoomId>07</RoomId><RoomDescription>Depot</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H. 3,2 cm; Dm. (max.) 23,0 cm; Dm. (Boden) 12,0 cm.</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Sandfarbener Scherben, weiße bis graue Glasur.Bemalung in grün, preußisch-blau, gelb und mangan-violett.</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Teller hat einen sehr tiefen Sprung, der sich vom Rand in den Spiegel zieht. Am Rand mehrere große und kleine Abschläge. Vereinzelt Poren in der Glasur. Spuren einer dreistrahligen Brennzwischenlage auf der Unterseite.Außen: Flacher Boden, ausgearbeiteter kleiner und sehr niedriger Standring. Gerundeter Übergang zur konvex gebauchten Wandung. Knick zur schräg ansteigenden und im oberen Teil leicht gebogten Fahne. Innen: Flacher Spiegel mit fließendem Übergang zum niedrigen leicht schrägen und konkav gebogten Steigbord. Knick zur mäßig steilen Fahne. Bemalung: Im Spiegel ein Medaillon mit einem Landschaftsmotiv, das von zwei manganvioletten Kreislinien umgeben ist. Auf manganvioletter und gelb bemalter Wiese stehen zwei manganviolette Häuser, die unterschiedlich weit voneinander entfernt sind, sodass von dem rechten Haus nur der Dachgiebel sichtbar ist. Die Häuser werden auf beiden Seiten von jeweils einem blaugrünem Baum in geschwämmeltem Dekor flankiert. Preußisch-blau gemalter Himmel, der durch Striche und kleine Kreise angedeutet ist. Auf der Fahne sind gleichmäßig drei Blumenmotive verteilt, die aus zwei gegenläufig gelegten manganvioletten Blütenstengeln bestehen. Etwas vom Rand eingerückt verläuft eine feine manganviolette Kreislinie.weiterführend: Konrad Hüseler: Geschichte der schleswig-holsteinischen Fayence-Manufakturen im 18. Jahrhundert. Breslau 1929.vergleiche: Paul Zubek: Schleswig-holsteinische Fayencen. Bestand des Schleswig-Holsteinischen Landesmuseums. Neumünster 1983, S. 233.