Hallo welt!
Hallo welt!
http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Schüssel mit Hirsch-MotivKl13897Volkskunde-Spielzeug-Judaica11832<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Frechen, Niederrhein</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results><XmlDescription><BuildingId>13</BuildingId><BuildingDescription>13 Südbau</BuildingDescription><FloorId>3</FloorId><FloorDescription>2.OG</FloorDescription><RoomId>01</RoomId><RoomDescription>Sammlung</RoomDescription></XmlDescription><results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements>H. 8,2 cm; Dm. 42,5 cm</lido:displayObjectMeasurements></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">bleiglasiert, engobiert, bemalt</lido:displayMaterialsTech></lido:eventMaterialsTech></results>Große Schüssel mit hellem, gelblichen Scherben, außen unglasiert und innen hellgelb engobiert und bleiglasiert, sowie dunkelbraunm grün, rostbraun und irangebraun bemalt. Der Boden ist plan mit Abdrehrillen und der niedrige Stand ist wulstartig geformt. Die großen Speigelfläche führt in einem fließenden Übergang in das hohe, steile Steigbord und einen halbrund nach außen umgelegten Rand. Die Oberseite ist hellgelb engobiert. Auf der Spiegelfläche ist ein Hirsch in Rostbraun, mit zurückgeworfenem Haupt zwischen zwei Bäumen auf grünem Grund aufgemalt. Unterhalb des in Grün angedeuteten Bodens verläuft eine orangebraune Wellenlinie. Die Bäume haben dunkelbraune Stämme und grünes Laubwerk. In halber Höhe des Steigbordes verlaufen zwei braune Kreislinien. Darüber ist in Dunkelbraun ein Spruch geschrieben. Der Grat zwischen Steigbord und umgeschlagenem Rand ist dunkelbraun gefasst. In Frechen, dem südlichsten Töpferzentrum am Niederrhein, wird ganz im Gegensatz zu den Erzeugnissen der thüringer Rheintöpferorte auf jegliche geritzte Binnen- und Umrisszeichnung verzichtet. Die Motive werden meist auf rahmgelbem Grund vorwiegend in Dunkelrostbraun, Grün und Manganviolett aufgemalt. Obwohl die Töpertradition hier am weitesten zurückreicht, bereits in römischer Zeit wurde hier Ton abgebaut, handelte es sich bei vorliegendem Stück um ein eher spätes Erzeugniss. Ab der Mitte des 19. Jahrhunderts verringert sich die Zahl der ansässigen Töpfer erheblich.Claudia Selheim: „Alles wild“ – Der edle Hirsch, ein gefragtes Bildmotiv. In: Vom Ansehen der Tiere. (Kulturgeschichtliche Spaziergänge im Ge-manischen Nationalmuseum 11). Nürnberg 2009, S. 159–168, hier S. 160-161, Abb. 3.Mechthild Scholten-Neess, Werner Jüttner: Niederrheinische Bauerntöpferei 17. – 19. Jahrhundert. Düsseldorf 1971.Erich Meyer-Heisig: Deutsche Bauerntöpferei. München 1955 (wohl ohne Abbildung).Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 2: Dauerausstellung Volkskunde
