Beschreibung
Ovaler Reif, welcher vorne zu einem Oval anschwillt; darin vertieft eingelassen ein runder Goldring als Fassung für einen Sternrubin-Cabochon; Verschluss ist seitlich kaum sichtbar eingelassen.
Elisabeth Treskow wurde am 20.8.1898 in Bochum geboren. Nach Besuchen der Hagener Silberschmiede und der Kunstgewerbeschule Essen absolvierte sie eine Gold- und Silberschmiedelehre in Schwäbisch-Gmünd (1916-1917) und in München (1918-1918). Bei dem Münchner Goldschmied Karl Rothmüller (1860-1930) legte sie 1918 die Gesellenprüfung ab. 1924 bestand Treskow die Meisterprüfung vor der Handwerkskammer Düsseldorf, 1927 erfolgte ein Werkstattwechsel in das Werkhaus der Margarethenhöhe. Als 1929/ 1930 die Auswirkungen der Weltwirtschaftskrise spürbar wurden und Aufträge ausblieben, widmete sich Elisabeth Treskow dem Studium der Metallurgie der Etrusker. Dabei entdeckte sie die von den Etruskern zu hoher Meisterschaft geführte Granulationstechnik.
