Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Ein Meisterbuch der Goldschmiede; Nürnberg 1652LGA11752Gewerbemuseum11652<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">H: 20,4 cm; B: 16,5 cm; T: 3,2 cm.</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Papier</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Teilweise vergilbt.Ein Meisterbuch; Nürnberg 1652 auf deutsch. Papiereinband mit Lederrücken. Auf der Vorderseite aufgeklebt der Buchtitel, der vermutlich aus dem ursprünglichen Einband herausgeschnitten wurde. Titel: "Das ist das Meisterbuch, wie sie nach eins ander Meister werden. 1652". Der Inhalt ist Handgeschrieben auf Papier. Im Vorwort beschreibt der damalige Geschworene Heinrich Arnold, daß das Buch "auß den alten buchern" zusammengetragen worden sei. Ein Einträge wurden fortgesetzt bis ins 19. Jahrhundert. Sie enthalten die Daten der Meistersprechung und in manchen Fällen spätere Zusätze mit Daten zu den einzelnen Goldschmieden. Die Datierungen des retrospektiven Teils stammen von der Hand des Obermeisters Schäfer aus dem 19. Jahrhundert, der auch eine Vorerinnerung und eine Goldschmiedeliste bis 1473 dem eigentlichen Buch voranstellte. Als Primärquelle ist das Meisterbuch erst ab 1652 heranzuziehen. Die Einträge, die sich auf frühere Daten beziehen, erweisen sich nicht immer als zuverlässig. Das Buch enthält als zweiten Teil eine Liste der Geschworenen ab 1530, offenbar wie im ersten Teil retropsektiv angelegt und ab 1652 jeweils aktuell weitergeführt. Bis zum Jahr 1612 ist nur das Eingangsdatum verzeichnet; ab 1612 wird aufgelistet, wer aus dem Amt geschieden ist, wer noch im Amt war und wer neu dazu gekommen ist. Eine weitere Liste enthält nur die Angaben zu den Geschworenen der Filigranarbeiter seit 1578. In Murr, Kunstgeschichte 1776, S. 54-63 ist ein Verzeichnis enthalten, das weitgehend mit dem von Schäfer hinzugefügten Anfangsteil der Meisterliste dieser Quelle übereinstimmt. Aufgrund einiger Abweichungen kann Schäfer aber nicht auf Murr zurückgegriffen haben, sondern besaß eine andere, offensichtlich noch ausführlichere Vorlage, die wiederum auch Murr bekannt gewesen sein könnte. Murr zitiert einen Vorfall vom 13. Jahrhundert auf lateinisch, Schäfer auf deutsch.Murr, Christoph Gottlieb von: Versuch einer nürnbergischen Kunstgeschichte vor den Zeiten Albrecht Dürers. Erstes Stück, welches die Bildhauerkunst, das Formschneiden und Kupferstechen enthält. In: Journal zur Kunstgeschichte, Teil 2, 1776, S. 31-256Stockbauer, Jacob: Die Nürnberger Gold- und Silberschmiede von 1285-1868. In: Beilage zur Bayrischen Gewerbezeitung, N.F. Bd. 6, 1893