Hallo welt!

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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/Porträtbüste Lothar von FaberLGA13165Gewerbemuseum1<results><lido:eventActor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:actorInRole><lido:actor xmlns:lido="http://www.lido-schema.org"><lido:actorID lido:pref="preferred" lido:type="http://terminology.lido-schema.org/identifier_type/local_identifier" lido:source="GnmLocalActorId">28320</lido:actorID><lido:nameActorSet><lido:appellationValue lido:pref="preferred" xml:lang="de">Johann Wolfgang Rößner (* 19. Januar 1841 in Gostenhof bei Nürnberg; † 9. Mai 1911 in Nürnberg)</lido:appellationValue></lido:nameActorSet></lido:actor></lido:actorInRole></lido:eventActor></results>um 1897<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Nürnberg</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Marmor, weiß</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results> ACHTUNG: Identisch mit Inv. LGA 12076!!! Johann Lothar Faber Als neuer Mentor in Sachen „Gründung eines Gewerbemuseums“ erwies sich eines seiner Mitglieder, Reichsrat Johann Lothar Faber . Faber, 1817 in Stein als Sohn eines Bleistiftmachers geboren, trat 1836 mit in den damals noch kleinen Betrieb seines Vaters ein. Eine Kaufmannslehre und langjährige Aufenthalte im Ausland befähigten den jungen Mann, beim frühen Tod seines Vaters 1839 den Betrieb zu übernehmen und zu einem der angesehensten international tätigen Unternehmen auszuweiten. 1851 hatte er sein Unternehmen auch auf der Londoner Weltausstellung präsentiert. Der Hinweis „fondée en 1761“ brachte seinem Unternehmen enormes Renomée und machte den simplen „Bleistift“ zu einem anerkannten Funktionsgegenstand im internationalen Geschäftsleben. Sein Engagement erstreckte sich auch auf soziale Bereiche. Er ließ Schulen und Kindergärten errichten und gründete eine Fabrikskrankenkasse. Faber, der zusammen mit Johann Caspar Beeg 1851 die Londoner Weltausstellung besucht hatte, hielt 1867 vor der Kammer der Reichsräte in München einen vielbeachteten Vortrag, in dem er die Gründung einer Zentralstelle für Gewerbe, Handel und Fabriken anregte. Die Notwendigkeit einer solchen Einrichtung sah man in München wohl, indes verlautbarte der König, daß die „Errichtung einer solchen Anstalt den Industriellen im Königreich selbst anheim gestellt werden müßte“ . Dies bedeutete, daß München nur wenig Interresse an der Gewerbeförderung im Norden des Landes hatte und mit der Errichtung eines Gewerbemuseums wohl eher eine Konkurrenz für die Münchener Kunstakademie befürchtete, die König Ludwig ganz besonders am Herzen lag. Hochgeehrt starb von Faber am 26. Juli 1896 in Stein. Zum Bildhauer: siehe Manfred Grieb: Nürnberger Künsterlexikon. Nürnberg 2007, S. 1254. Julia Lehner: DIe Nürnberger Akademie - Tradition und Innovation. Nürnberg 2000, S. 31.Silvia Glaser: 150 Jahre Bayerisches Gewerbemuseum Nürnberg. Nürnberg 2019.