Beschreibung
Siehe ausführlich LGA 3229....
Titel: "Volgt wie die Goldtschmidt nach der Ordnung Inn der Kirchen Sebaldi vor dem Allmussen sitzen sollen Anno Domini 1589"
Pergament mit Tinte und Goldhöhung; beschnitten oben und links seitlich.
Nach einem Ratsverlaß aus dem Jahre 1588 waren einzelne Handwerke der Reichsstadt Nürnberg verpflichtet, sich durch einen ihrer Meister an der sonntäglichen Gottesdienstkollekte zu beteiligen, deren Erlös für die Armenfürsorge der Stadt bestimmt war. Die Almosentafeln zeigen die Reihenfolge an, in der jeweils ein Meister im Almosenstuhl des Handwerks zu sitzen und die
Almosen in einer Zinnschüssel zu sammeln hatte. Der Stuhl der Goldschmiede war in der Pfarrkirche St. Sebald neben der ihnen zugewiesenen Ehetüre (Brautportal) aufgestellt.