Beschreibung
Galvanoplastische Reproduktion eines Hängekreuzes aus dem Hiddenseer Goldfund, der zwischen 1872-1874 als Strandgut auf der Ostseeinsel Hiddensee gefunden wurde und aus 16 Meisterwerken der Goldschmiedekunst der Wikinger aus dem 10. Jahrhundert besteht; das Schmuckstück besteht aus einem großen Kreuz, dessen Arme durch kürzere Streben erneut gekreuzt werden, wodurch vier kleinere Kreuze entstehen; nur der nach oben weisende Kreuzarm ist nicht erneut gekreuzt, sondern an seinem Ende mit einer runden Querstrebe abgeschlossen, die in Form eines Vogelkopfes verziert ist; die Oberfläche des Hängekreuzes ist mit einer verschlungenen Auflage aus Filigran geschmuckt, die, ähnlich dem Gordischen Knoten, keinen definierten Anfangs- oder Endpunkt aufweist; das scheinbar ehemals zur Hängung gedachte Schmuckstück ist als Brosche gestaltet, die Rückseite weist einen Verschluss mit einer Nadel auf.