Hallo welt!
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http://objektkatalog.gnm.de/objekt/MiedersteckerTrachtenschmuckLGA7224Gewerbemuseum119. Jahrhundert<results><lido:eventPlace xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:type="" lido:sortorder="1"><lido:displayPlace xml:lang="de">Tegernsee-Region (Deustchland)</lido:displayPlace></lido:eventPlace></results>Dieser Datensatz hat noch kein Proviso.<results><lido:objectMeasurementsSet xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayObjectMeasurements xml:lang="de">L 14,0 cm; Dm 4,0 cm</lido:displayObjectMeasurements><lido:objectMeasurements/></lido:objectMeasurementsSet></results><results><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="1"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Silber</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="2"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Filigran</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="3"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Perlen</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech><lido:eventMaterialsTech xmlns:lido="http://www.lido-schema.org" lido:sortorder="4"><lido:displayMaterialsTech xml:lang="de">Rubine</lido:displayMaterialsTech><lido:materialsTech/></lido:eventMaterialsTech></results>Die Kette fehlt. Ein Miederstecker für eine oberbayerische Tracht; der Stift unten profiliert, dann mit einem Kranz aus kleinen, plastischen Voluten versehen, darüber der Knauf aus einem Kranz längerer, oben volutenförmig aufgerollter, schmaler Bänder, darüber teilt sich der Stift um den schilförmigen Aufsatz zu tragen; der Kopfaufsatz flächendecken mit rankenförmiger Filigranarbeit besetzt, diese unterbrochen von einer kleinen Blüte in der Mitte und sechs Steinen; um den Rand des Aufsatzes ein Perlband und ein gezackter Rahmen; auf dem Kopfaufsatz zwei kleine Federn, erneut ein kleiner durchbrochender Volutenkranz und schließlich die Öse für die Befestigung der Kette. Der Miderstift oder -stecker diente als Einfädelhilfe für die zur Schnürung des Trachtenmieders benötigten Leinen- oder Seidenbänder, die ab dem 18. Jahrhundert durch eine bis zu sechs Meter lange Kette ersetzt wurden. Als man ab Anfang des 19. Jahrhunderts begann, diese Kette durch Haken anstelle der bis dahin üblichen Ösen zu ziehen, verlor der Miederstecker seine eigentliche Funktion. Er wurde jedoch nicht aus dem Schmuckrepertoire entfernt, im Gegenteil: der Zierkopf des Steckers entwickelte sich zu einem meist schilfömigen Aufsatz aus Silberblech, der -je nach finanziellen Möglichkeiten der Trägerin- äußerst reich verziert werden konnte. Die in der Taille begonnene Schürung endete mit dem Miederstecker, der dann zur Fixierung der Schnürung in die obersten Ketten gesteckt wurde. Abbildungen zeigen jedoch, dass es auch üblich sein konnte, den Stecker lose neben der Schnürung hängen zu lassen.Silke Reiter: Schmuck zum Gwand: ländliche Bijouteriewaren aus dem Bayerischen Nationalmuseum München. Pforzheim 2010, S. 44f.