Titel
Soldat aus einer Kreuzigungsgruppe
Allgemeine Bezeichnung
Figur aus Lindenholz
Inventarnummer
Pl.O.2258
Sammlung
Skulptur bis 1800
Anzahl der Teile
1
Hersteller
Johann Pöllandt
Johann Pöllandt (um 1630-1721); geboren um 1630 in Rottenbuch; Lehrmeister und Ausbildungsort Pöllandts unbekannt; 1667 Heirat in Wessobrunn mit Maria Feuchtmayer geb. Schmuzer (dadurch Stiefvater des Bildhauers Franz Joseph Feuchtmayer, des Vaters von Joseph Anton Feuchtmayer (vgl. Pl.O. 2736 und 2743a-e, Maué, 3. Teil, und ist mit der bedeutenden Stukkatorenfamilie verschwägert) fortan häufig Zusammenarbeit mit Familie Feuchtmayer; 1675 Umzug nach Schongau, dort 1721 gestorben (Bildhauer in Holz und Stein, Stukkator und Architekt; 1680 Stadtverordneter, 1691 Mitglied des Äußeren Rates, 1692 Stadtkämmerer und 1700-1716 einer der vier Bürgermeister von Schongau; erstes gesichertes und erhaltenes Werk ist monumentaler Apostelzyklus von 1671/72 (Stadtpfarrkirche St. Johannes Baptista in Pfaffenhofen an der Ilm); künstlerisch wohl bedeutendstes Werk Pöllandts 1688 für das Benediktinerinnenkloster Amtenhausen geschaffener Hochaltar, jetzt Emmingen (Gemeinde Emmingen - Liptingen, Kreis Tuttlingen))
Herstellungsdatum
letztes Viertel 17. Jh.
Herstellungsort
Schongau, Ober-Bayern; Oberbayern ID: 7004398;
Maße
H. 280 cm (wohl 180 cm)
Material und Technik
Lindenholz - farbig gefaßt