Titel
Herkules im Kampf mit dem Höllenhund Kerberos
Allgemeine Bezeichnung
Figurengruppe aus Lindenholz
Inventarnummer
Pl.O.2374
Sammlung
Skulptur bis 1800
Anzahl der Teile
1
Hersteller
Nürnberger Bildhauer, tätig für den Rotschmied Johann Georg Romsteck
Johann Georg Romsteck (1675-1716); geb. 1675 in Nürnberg; 1690 beim Nürnberger Rotschmied Johann Georg Beck in Lehre; ab 1696 in Niedersachsen, Schlesien und Polen; Anfang des 18. Jahrhunderts ließ Romsteck sich in seiner Heimatstadt nieder; gest. 1716 (Nürnberger Bronzegießer und Ziseleur, Meister einer Werkstatt; Gießer des Holzmodells; der tüchtige Rotgießer Romsteck hat wohl, wie bei Rotgießern üblich, für figürliche Arbeiten die Hilfe eines Bildhauers beansprucht und nach alter Tradition den fertigen Guß selbst signier; Romsteck erlangte Ruhm vor allem durch seine Epitaphien (noch 19 signierte und zwischen 1702 und 1711 datierte Beispiele auf Nürnberger Friedhöfen und zwei in Ansbach erhalten); weitere bezeichnete Güsse Romstecks u. a. ein Mörser aus der Nürnberger Sternapotheke im GNM (Inv.Nr. Ph.M. 2023), zwei große, 1715 datierte Standleuchter in St. Egidien, Nürnberg; wirkte an der Restaurierung des 1712-1726 wiederaufgestellten Grabmals des Markgrafen Joachim Ernst (gest. 1625) in der Heilsbronner Klosterkirche mit)
Herstellungsdatum
Anfang 18. Jh.
Herstellungsort
Mittelfranken ID: 7004396 (Mittelfranken ID: 7004396)
Maße
H. 57 cm; B. 33 cm - Sockel: B. 21,5 cm; T. 19 cm
Material und Technik
Lindenholz - Rückseite sorgfältig bearbeitet; aus mehreren Teilen geschnitzt (Ansatzstellen: Köpfe des Kerberos, Arme, rechter Unterschenkel des Herkules, Schwanzansatz des Löwenfells, ein Sockelstück mit Teil der Hinterbeine des Kerberos und Stück seines Schwanzes) Keule separat; grauer Farbanstrich