Titel
Hl. Benedikt von Nursia
Allgemeine Bezeichnung
Figur aus Lindenholz
Inventarnummer
Pl.O.2501
Sammlung
Skulptur bis 1800
Anzahl der Teile
1
Hersteller
Umkreis des Ignaz Günther
Ignaz Günther (1725-1775); geb. 1725 in Altmannstein (Oberpfalz); erste Ausbildung beim Vater, Johann Georg Günther, ab 1743 Schüler und Mitarbeiter des Johann Baptist Sträub (vgl. Maué Kat.Nr. 131) in München; ab 1750 Wanderjahre (Salzburg, Mannheim- Werkstatt Paul Egells-Mähren); 1753 Schüler der Wiener Akademie; Ende 1753 in München, wo ihm 1754 Hofschutz gewährt wird; gest. 1775 in München (vorbildgebender Bildhauer in Holz; vor allem für kirchliche Auftraggeber in München und Oberbayern tätig; Hauptwerke u.a.: Altarausstattung der Klosterkirche Rott am Inn (ab 1760), Schutzengelgruppe im Münchner Bürgersaal (1763), Prozessionsgruppen in Weyarner Klosterkirche (1764); neben Sträub (den er an pointiertem Ausdruck und Eleganz übertrifft) bedeutendster Bildhauer des Münchner Rokoko)
Herstellungsdatum
letztes Drittel 18. Jh.
Herstellungsort
Oberbayern ID: 7004398 (Oberbayern ID: 7004398)
Maße
H. 102,5 cm; B. 37 cm; T. 25 cm
Material und Technik
Hauptwerkstück und Plinthe Linde (Tilia sp., Proben aus Haupt Werkstück und Plinthe) - ein Hauptwerkstück, zehn verleimte und vermutlich verdeckt gedübelten Anstückungen und Plinthe; tiefe Aushöhlung vom Nacken bis kurz oberhalb Figurunterkante; Ränder (der recht schmalen Öffnung) nahezu parallel, Höhlung verbreitert sich nach innen; Rückseite abgeflacht; Markstrahl ausgebohrt, durch 1 cm dicken Dübel ersetzt; Befestigung auf der Plinthe mit langem Holzpflock (viereckiger, an Unterseite der Plinthe abgerundeter Querschnitt, von der Aushöhlung aus eingeschlagen, 15 cm in diese hineinragend); Gestaltung der Haar- und Bartsträhnen mit schmalen Geißfuß; Leim-Kreidegrundierung, farbig gefaßt