Titel
Minerva. Modell für eine Marmorstatue im Garten des Schlosses Nymphenburg
Allgemeine Bezeichnung
Figur aus Ton
Inventarnummer
Pl.O.2502
Sammlung
Skulptur bis 1800
Anzahl der Teile
1
Hersteller
Roman Anton Boos (1733-1810)Kurfürst Max III. Joseph (regierte 1745-1777 (erteilte 1769 Ignaz Günther den Auftrag für die Marmorstatue der Minerva im Statuenensemble seines Nymphenburger Schloßparks)Ignaz Günther (1725-1775); geb. 1725 in Altmannstein (Oberpfalz); erste Ausbildung beim Vater, Johann Georg Günther, ab 1743 Schüler und Mitarbeiter des Johann Baptist Sträub (vgl. Maué Kat.Nr. 131) in München; ab 1750 Wanderjahre (Salzburg, Mannheim- Werkstatt Paul Egells-Mähren); 1753 Schüler der Wiener Akademie; Ende 1753 in München, wo ihm 1754 Hofschutz gewährt wird; gest. 1775 in München (Ignaz Günther erhielt 1769 Auftrag für Marmorstatue der Minerva; originalgroßes Stuckmodell wurde probeweise im Garten aufgestellt: großer Anklang; Günther konnte Steinausführung nicht vollenden)Roman Anton Boos (1733-1810), geboren 1733 in Roßhaupten bei Füssen; Schüler Anton Sturms in Füssen, wohl ab 1754 neun Jahre in Werkstatt Johann Baptist Straubs (Maué Kat.Nr. 131), München, danach Schüler der Wiener und Augsburger Akademie; 1765 Rückkehr nach München, 1770 Professor der neu gegründeten Kunstakademie, 1775 Hofbildhauer; Schwiegersohn und Werkstattnachfolger Straubs; gestorben 1810 in München (Bildhauer in Holz, Stein, Metall und Ton; im letzten Viertel des 18. Jahrhunderts bedeutendster Münchner Bildhauer für profane und sakrale Aufträge, vor allem in Stein; in Übergangsphase von spätem Rokoko zum Klassizismus bildet er schlichten Stil aus mit deutlicher Verwurzelung in Rokokoplastik; Boos' Schüler u.a.: Ignaz Alexander Breitenauer, Konrad Eberhard, Franz Jakob Schwanthaler; erhielt im April 1776 die hinterlassenen Modelle Günthers, lieferte 1778 Steinausführung)
Herstellungsdatum
um 1776/78
Herstellungsort
Oberbayern; München ID: 7004333; München
Standort
Dauerausstellung Renaissance, Barock, Aufklärung
Maße
H. 44 cm; B. 16,5 cm; T. 17 cm
Material und Technik
roter Ton - gebrannt
Sie finden das Objekt in der Dauerausstellung mit der Nummer 1: Dauerausstellung Renaissance, Barock, Aufklärung
