Beschreibung
[...] Im März 1989 realisierte Claus Bury vor dem Eingangsportal des Germansichen Nationalmuseums im Rahmen der Ausstellungsreihe "Präsenz der Zeitgenossen" seine architektonische Skulptur "Stadtportal Nürnberg", in deren Inneres der Besucher über zwei Treppentürme gelangen konnte. Von dieser Skulptur, die bis zum März 1990 als begehbares Erfahrungsmodell die Situation des Eintritts in das Museum reflektierte, wurden zwei Konstruktionszeichnungen, eine Fotoserie sowie das Modell erworben. Bei den Konstruktionsmodellen zu seinen Skulpturen geht Bury immer von einem bestimmten Modul, von einer objektiv nachvollziehbaren Maßstäblichkeit aus. Sehr oft ist das von Bury verwendete Modul der Mensch. So auch beim "Stadtportal Nürnberg", für das der Künstler seine eigene Körpergröße als Ausgangspunkt für die Maßstabsberechnung genommen hat.[...]
Auszug aus: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 1991; Autorin: Ursula Peters
Auszug aus: Anzeiger des Germanischen Nationalmuseums 1991; Autorin: Ursula Peters