Vitrinentext
Lotsch wird 1822 Schüler von Thorvaldsen in Rom, wo er ab 1824 eine eigene Werkstatt betreibt. Er pflegt enge künstlerische Kontakte mit den Klassizisten sowie mit den Nazarenern.
Die fragile Anmut seiner Madonna interpretiert einfühlsam das nazarenische Streben nach einer inniglichen Kunst. Seine Künstlerfreunde sind von der Qualität seiner nazarenisch-religiösen Werke beeindruckt: „Das Ernste, Fromme ist sein eigentliches Element, sowie das kindlich Naive“, so Ludwig Schwanthaler.
Die ersten Besitzer der „Madonna mit dem Kind“ sind vermutlich William Marquis of Douglas, Duke of Hamilton und Prinzessin Marie von Baden. 1895 wird die Skulptur im Inventar des Schlosses Sigmaringen der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen geführt.
Die fragile Anmut seiner Madonna interpretiert einfühlsam das nazarenische Streben nach einer inniglichen Kunst. Seine Künstlerfreunde sind von der Qualität seiner nazarenisch-religiösen Werke beeindruckt: „Das Ernste, Fromme ist sein eigentliches Element, sowie das kindlich Naive“, so Ludwig Schwanthaler.
Die ersten Besitzer der „Madonna mit dem Kind“ sind vermutlich William Marquis of Douglas, Duke of Hamilton und Prinzessin Marie von Baden. 1895 wird die Skulptur im Inventar des Schlosses Sigmaringen der Fürsten von Hohenzollern-Sigmaringen geführt.
